Es gibt viele Menschen, die spüren, dass da mehr ist. Die fühlen, dass sie nicht allein sind, dass es Zeichen gibt, dass etwas sie begleitet. Und trotzdem sprechen sie nicht darüber. Nicht weil sie es nicht glauben, sondern weil sie Angst haben, nicht verstanden oder belächelt zu werden.
Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Auch für mich war es am Anfang nicht leicht, offen damit umzugehen. Ich hatte Zweifel, habe mich gefragt, ob das alles richtig ist, und hatte Angst davor, was andere darüber denken könnten.
Gerade in einer Zeit, in der ich mich aus meiner Ehe gelöst habe, war ich an einem Punkt, an dem ich nicht wusste, wie ich alleine weitergehen soll. Ich hatte Angst, vor dem Alleinsein, vor dem Neuanfang und vor dem, was hinter mir lag und genau in dieser Zeit begann etwas ganz Leises in mir. Ich fing an zu meditieren. Einfach, um zur Ruhe zu kommen, meine Gedanken zu sortieren und wieder bei mir selbst anzukommen.
Dann entstand der Wunsch, mir einen kleinen Altar zu machen. Ein Engel, eine Kerze, ein Ort nur für mich. Jeden Morgen stand ich vor meinem kleinen liebevoll hergerichteten Altar. Nicht weil ich genau wusste, was ich tue, sondern weil ich gespürt habe, dass es mir guttut. Und ich spürte auch, langsam veränderte sich etwas in mir. Ich wurde ruhiger, klarer und stärker.
Gleichzeitig begann ich, Dinge bewusster wahrzunehmen. Nicht weil ich danach gesucht habe, sondern weil sie einfach da waren. Federn, die ich fand ein Schmetterling, der sich einfach auf mich setzte und auch Zahlen begannen, eine Rolle zu spielen. Immer wieder sah ich die 1, die 11, die 111 oder 1111. Dinge, die ich früher vielleicht übersehen hätte. Für mich wurde das zu einem Gefühl von: „Ich bin nicht allein.“ In solchen Momenten habe ich oft gedacht: Danke, dass ihr da seid und das hat mir Kraft gegeben – etwas, das ich bis heute beibehalten habe. Später wurde es sogar noch intensiver.
In meiner Familie haben wir durch ganz alltägliche Dinge angefangen, Zahlen bewusster wahrzunehmen. Autokennzeichen, Geburtsjahre, Zahlenkombinationen, immer wieder. Irgendwann haben wir begonnen, diese Zahlen zusammenzuzählen. Nicht geplant, es ist einfach passiert und daraus entstand etwas ganz Besonderes: unsere Familienzahl, die 7.
Und genau das ist es, was ich sagen möchte. Diese Dinge entstehen nicht, weil man sie erzwingen will. Sie kommen, ganz natürlich. Ein Blick verändert sich, ein Gefühl wird feiner. Man sieht plötzlich Dinge, die man vorher nie gesehen hat. Ein Vogel an einem Ort, an dem er sonst nie sitzt. Ein Schmetterling, den man nicht einfach nur sieht, sondern wirklich beobachtet, wie er sich entfaltet und genau da passiert etwas, nicht spektakulär, aber tief.
Und ganz wichtig: Das ist kein Zauber und auch keine Spinnerei. Es hat nichts damit zu tun, sich in etwas zu verlieren oder abzuheben. Für mich ist Spiritualität etwas Bodenständiges geworden, ein Gleichgewicht zwischen Alltag und Gefühl, zwischen Realität und Vertrauen. Und genau dieses Gleichgewicht hat mir geholfen.
Am Anfang war das für mein Umfeld nicht leicht zu verstehen. Sogar meine eigene Tochter hat einmal gesagt: „Jetzt fängt sie schon wieder mit den Engeln an…“ und ich habe es verstanden. Aber ich bin bei mir geblieben und dadurch hat sich mit der Zeit etwas verändert.
Heute nehmen auch meine Familie, Bekannte und Verwandte diese kleinen Dinge bewusster wahr. Sie sprechen darüber, sie fragen nach: „Was könnte das bedeuten?“ Und genau das zeigt mir:
Wenn man ehrlich damit umgeht, wenn man es lebt und nicht versteckt, kann man auch andere Menschen erreichen. Nicht durch Überzeugen, sondern durch Erleben.
Ich habe selbst erfahren, wie sehr sich das Leben verändern kann, wenn man sich dafür öffnet und gleichzeitig bei sich bleibt. Und genau das möchte ich weitergeben.
🕯️Mein erster Altar - genau hier hat alles für mich begonnen 🕯️
Ich werde hier in meinem Blog noch viele solcher Wahrheitsgeschichten teilen. Erlebnisse aus meinem eigenen Leben, Dinge, die wirklich passiert sind und die mir gezeigt haben, dass mehr möglich ist, als wir oft glauben.
Einige dieser Erlebnisse stehen auch in Verbindung mit meinen Rauhnächten. Dinge, die ich damals aufgeschrieben habe, ohne genau zu wissen, was sie bedeuten und die sich später auf ganz reale Weise gezeigt haben. So wie auch die Taube. Sie war in meinen Rauhnächten präsent, in der vierten Rauhnacht, die für den April steht. Und einige Zeit später war genau dieses Bild plötzlich real bei uns da. Nicht gesucht, nicht geplant, sondern einfach da.
Und genau solche Momente zeigen mir diesen stillen Zusammenhang zwischen dem, was wir fühlen, aufschreiben und später erleben. Darüber werde ich noch mehr erzählen. Einzelne Geschichten, die genau das sichtbar machen, ruhig, ehrlich und so, wie ich sie erlebt habe.
Ich wünsche mir, dass jeder, der das liest, sich etwas davon mitnehmen kann. Vielleicht ein Gefühl, ein Gedanke oder einfach ein kleines Stück Vertrauen. Und vielleicht bist du jetzt schon ein bisschen neugierig geworden auf das, was noch kommt.
Vielleicht würde unsere Welt ein Stück friedlicher werden, wenn mehr Menschen sich trauen würden, genau das zuzulassen, zu fühlen, zu vertrauen und bei sich selbst anzukommen. Denn echter Frieden beginnt immer in uns selbst. Auch das habe ich selbst für mich erfahren und mitgenommen. Und ich kann nur sagen, es macht einen zufriedener und glücklicher.
Wenn du spürst, dass dich dieses Thema berührt, darfst du gerne einen Blick in meine Seelenbotschaften & Kartenimpulse werfen.
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