Engelsherz - Chronik - Zeichen und Gedanken

 

 

 

 

Hier sammle ich die stillen Impulse, die im Laufe der Zeit aus gezogenen Karten und persönlichen Gedanken entstanden sind.

Jede Woche entsteht ein neuer Impuls.

Vielleicht findest du hier einen Gedanken, der dich in deinem eigenen Moment begleitet.

Diese Chronik wächst Schritt für Schritt weiter.

 

 

Ein kleiner Hinweis für dich: Wenn du in meinen Beiträgen ein schwarz hervorgehobenes Wort entdeckst, kannst du es anklicken. Es führt dich direkt zu einer weiteren passenden Seite von Engelsherz, auf der du noch mehr zum jeweiligen Thema findest.,


Der Schwarze Drache – Wenn Wachstum im Verborgenen entsteht

 

Manchmal gibt es im Leben Zeiten, in denen wir das Gefühl haben, dass sich nichts bewegt, als würde alles stillstehen oder sich sogar ein Stück zurückziehen. Doch genau in solchen Phasen geschieht oft etwas sehr Wertvolles.

 

Der Schwarze Drache erinnert uns daran, dass Entwicklung nicht immer sichtbar ist. Manche Veränderungen brauchen Zeit, Ruhe und Geduld, so wie ein Samen unter der Erde wächst, bevor er ans Licht kommt.

 

Vielleicht gibt es gerade einen Bereich in deinem Leben, in dem du dich fragst, wann endlich etwas weitergeht. Vielleicht arbeitest du an einem Traum, einer Idee oder an einer inneren Veränderung und hast das Gefühl, dass sich noch nichts zeigt. Doch Wachstum geschieht nicht immer laut, manches entsteht leise, im Inneren und Schritt für Schritt.

 

Der Schwarze Drache steht sinnbildlich für diese Phase der inneren Entwicklung. Für die Zeit, in der wir nachdenken, loslassen, neu sortieren und Kraft sammeln. Gerade in solchen Momenten kann es hilfreich sein, bewusst etwas langsamer zu werden. Ein Spaziergang, ein stiller Moment, ein paar Minuten mit den eigenen Gedanken und manchmal entstehen daraus die klarsten Antworten.

 

Vielleicht geht es in dieser Woche gar nicht darum, schneller zu werden oder mehr zu erreichen. Vielleicht geht es vielmehr darum, dem eigenen Weg zu vertrauen und zu erkennen, dass sich manche Dinge erst im Verborgenen formen und vielleicht wächst gerade jetzt etwas in dir, das bald bereit ist, sichtbar zu werden.

 

Manchmal beginnt eine neue Richtung nicht mit einem großen Schritt, sondern mit einem stillen Moment der Klarheit.

 

Impuls 

Gibt es in deinem Leben gerade etwas, das Zeit braucht, um zu wachsen?

Vielleicht darfst du diese Woche bewusst Raum lassen  für Gedanken, für Entwicklung und für das, was sich in dir entfalten möchte.

 

Affirmation 

Ich vertraue darauf, dass sich mein Weg zur richtigen Zeit entfaltet.

Auch im Stillen wächst bereits Neues in mir.


Der geführte Abschied

 

Es zeigen sich drei Kräfte, die miteinander verbunden sind und dich durch einen inneren Wandel begleiten: der Abschied, die Ahnenlinie und die Unterstützung.

 

Manchmal spüren wir, dass etwas leiser wird in unserem Leben. Ein Gefühl, eine Verbindung, ein Gedanke oder ein alter Weg. Der Abschied kommt nicht immer plötzlich, oft ist er sanft, fast still.

 

Diese Karte trägt eine ruhige, tiefe Energie. Auf dem Bild wirkt alles weich und zeitlos, als würde sich etwas langsam lösen, ohne Druck, ohne Kampf. So darf es auch bei dir sein. Du musst nichts erzwingen. Du darfst erkennen, was dich eine Zeit getragen hat und was jetzt gehen darf, damit Neues Raum bekommt.

 

Und genau hier öffnet sich etwas Wunderschönes.

 

Die Ahnenlinie erinnert dich daran, dass du nicht allein bist. In dir leben die Erfahrungen, die Stärke und die Wege deiner Ahnen weiter. Vielleicht zeigen sie sich dir in dieser Woche auf leise Weise, durch Erinnerungen, Gedanken, Träume oder kleine Zeichen im Alltag.

Achte auf das Unscheinbare. Ein Fundstück am Wegesrand, eine Feder oder ein Moment, der dich innehalten lässt. Es sind oft genau diese Kleinigkeiten, durch die sich etwas Größeres zeigt.

 

Und damit verbunden ist die dritte Kraft: die Unterstützung.

 

Diese Karte zeigt Verbindung, Halt und ein Miteinander. Sie erinnert dich daran, dass du getragen wirst. Dass du dich nicht alleine durch alles hindurcharbeiten musst. Unterstützung kann in vielen Formen zu dir kommen, durch Menschen, durch Worte, durch Zeichen oder durch ein Gefühl von innerem Halt.

Vielleicht bist du es aber auch selbst, die beginnt, sich liebevoller zu begleiten.

 

 

✨ Impuls:

Ich lasse los, was gehen darf. Ich vertraue der Weisheit meiner Wurzeln und öffne mich für die Unterstützung, die mich trägt.

 

✨ Nachklang zur Botschaft

 

Diese Karten  habe ich ursprünglich für meine Leser und Leserinnen gezogen, umso berührender war es für mich, zu erkennen, dass sich diese Botschaft auch ganz persönlich mit mir verbunden hat.

 

Aus einem inneren Impuls heraus habe ich meine Einträge zur 3. Rauhnacht, die für den Monat März steht, erneut gelesen und genau dort sind mir diese Worte begegnet:

 

Abschied und Verbindung.

 

Dieselben Themen, die ich zuvor intuitiv in den Karten gezogen habe. In meinem damaligen Eintrag steht sogar:

 

„…die Karten spiegeln einen inneren Übergang…“

 

Dieser Moment hat mich innehalten lassen, nicht, weil ich nach einer Erklärung gesucht habe, sondern weil ich gespürt habe, wie sich etwas verbindet.

 

Zwischen mir, den Karten und den Menschen, für die ich sie lege und genau darin liegt für mich die Tiefe dieser Arbeit:

 

Sie wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen.

 

Ich teile das hier ganz bewusst so, wie es ist, weil genau in dieser Echtheit für mich das Vertrauen entsteht 🤍

 

Kennst du solche Momente auch?

Ein kleiner Ausschnitt aus meiner dritten Rauhnacht - nicht perfekt, dafür aber echt... Genau so, wie es in diesem Moment durch mich geflossen ist - wie alles andere auch 🤍


Erzengel Amethyst

 

 

🤍 Die Energie der Liebe 🤍

 

Diese wertvolle Energie reinigt, heilt, schützt und sie wird dich wieder näher zu dir selbst führt. Sie wird deinem Körper und Geist wohlergehen schenken. Vielleicht spürst du, dass sich in deinem Inneren etwas ordnen möchte. Gedanken, Gefühle oder Situationen, die dich bisher begleitet haben, dürfen sich jetzt klären. Nicht mit Druck, nicht mit Kampf, sondern durch Liebe. Liebe ist Magie, die leise wirkt. Sie zeigt sich in kleinen Gesten und stillen Momenten und doch ist sie die stärkste Kraft, die wir in uns tragen. Sie ist zu jeder Zeit da, an jedem Ort und in jedem Moment.

 

Wenn du dich  bewusst für die Liebe entscheidest, in deinen Gedanken, in deinen Worten, in deinem Handeln, dann kann sich vieles verändern. Manchmal ganz still, aber manchmal auch auf eine Weise, die du erst später verstehst. Aus Liebe entsteht Heilung, aus Liebe entsteht Frieden und manchmal auch genau der Schutz, den du gerade brauchst. Die Energie von Erzengel Amethyst begleitet dich dabei, ganz sanft, klar und unterstützend. Vielleicht erinnerst du dich in kleinen Momenten daran, wenn du innehältst, wenn du atmest, wenn du dich wieder mit dir selbst verbindest. Alles, was du aus Liebe heraus tust, wird sich auf seine eigene Weise entfalten. Nicht immer sofort sichtbar, aber spürbar.

 

Vielleicht ist genau das dein Impuls:

Dich immer wieder bewusst für die Liebe zu entscheiden. Auch dann, wenn es nicht leichtfällt und vielleicht gelingt es dir sogar, das, was sich schwer anfühlt, ein kleines Stück zu verwandeln. Ein wenig mehr Verständnis, Mitgefühl und Herz zu zeigen.

 

Wenn du spürst, dass dich dieser Impuls berührt oder du dir bei deinen eigenen Gedanken und Gefühlen etwas mehr Klarheit wünschst, darfst du dir Unterstützung holen. Manchmal hilft ein Blick von außen, eine neue Perspektive oder eine liebevolle Botschaft, um wieder bei dir selbst anzukommen.

 

Affirmation für dich:
Ich öffne mein Herz für die Liebe und lasse alles los, was nicht mehr zu mir gehört.
Ich bin gehalten, geführt und darf vertrauen.


Das Pentagramm – Der stille Schutz in dir

 

Manchmal fühlt sich das Leben wie ein Durcheinander an. Gedanken, Gefühle, Erwartungen von außen und genau hier beginnt es. Sie erinnert dich daran, dass du dich nicht verlieren musst, sondern dich immer wieder bewusst sammeln darfst.


Wie die fünf Elemente im Pentagramm darf auch in dir wieder Ordnung entstehen: ein klarer Gedanke, ein ruhiges Gefühl, ein bewusster Schritt nach dem anderen. Du musst nicht alles auf einmal lösen. Es reicht, wenn du dich immer wieder kurz zurückziehst, durchatmest und dich fragst, was dir gerade wirklich guttut.


Die nächsten Tage tragen eine stille, schützende Energie in sich. Du darfst Grenzen setzen, dich abgrenzen, ohne dich zu verschließen. Nicht jede Situation braucht deine ganze Kraft, manchmal ist es das Stärkste, bei dir zu bleiben und nicht alles mitzutragen.


Vielleicht spürst du auch den Wunsch nach mehr Erdung: ein Spaziergang, frische Luft, Natur um dich herum. Genau dort findest du oft schneller zurück zu dir selbst als in endlosen Gedanken.


Vertraue darauf: Du bist geschützt, wenn du bei dir bleibst.  Und aus dieser inneren Ruhe heraus kannst du klarer entscheiden, was wirklich zu dir gehört und was du loslassen darfst.

 


🌿 Kleine Erinnerung für dich
Du musst nicht alles kontrollieren.

Du darfst dich ordnen, Schritt für Schritt.


Affirmation
Ich bin geschützt, klar und in mir selbst verwurzelt.


Diese Botschaft wird begleitet von der Rune Tiwaz

 

Diese Botschaft steht unter der Energie von Tiwaz – der Rune der Ausrichtung, des Mutes und des inneren Vertrauens.

 

Manchmal wünschen wir uns, dass sich Dinge schnell verändern. Doch oft sind es nicht die Umstände, die uns aufhalten, sondern unsere eigenen Zweifel. Sie schleichen sich leise ein, lassen uns zögern und nehmen uns die Klarheit für den nächsten Schritt.

 

Doch genau hier liegt die Botschaft:

 

Du musst deinen Weg nicht alleine gehen.

 

Wenn du beginnst, wieder an dich zu glauben, verändert sich mehr, als du vielleicht gerade sehen kannst. Denn wo Vertrauen entsteht, kann auch Wachstum entstehen. Und wo Vertrauen fehlt, fühlt sich alles schwerer an, als es eigentlich ist.

 

Die Rune Tiwaz zeigt nach oben, wie ein innerer Wegweiser. Sie erinnert dich daran, dich bewusst auszurichten. Nicht auf das, was dich klein hält, sondern auf das, was möglich ist. Du musst nicht alles wissen, nicht alles planen. Es reicht, wenn du den nächsten Schritt gehst.

 

Es gibt eine Kraft, die dich begleitet, die dich unterstützt, dir Ideen schenkt und dir Wege öffnet, oft zwischen den Momenten. Wenn du dich darauf einlässt, wirst du spüren: Du wirst geführt.

 

Dieser Impuls lädt dich ein, nicht gegen alles anzukämpfen, sondern dich innerlich neu auszurichten. Deinen Gedanken eine Richtung zu geben, die dich stärkt. Und dir selbst wieder ein Stück mehr zu vertrauen.

 

Du bist nicht allein auf deinem Weg und du darfst ihn Schritt für Schritt gehen.

 

Affirmation

Ich vertraue meinem Weg und weiß, dass ich nicht alleine bin.


Wenn Klarheit entsteht und du trotzdem bei dir bleiben darfst

 

Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Schritt, sondern in einem Moment, in dem sich etwas in dir neu ordnet.

Diese Botschaft steht im Zeichen der Luft und damit für deine Gedanken, deine Wahrnehmung und das, was sich innerlich klärt.

Das Ass der Luft zeigt dir einen neuen Blickwinkel.

Vielleicht spürst du, dass sich in deinem Denken etwas verschiebt. Dinge, die vorher unklar waren, bekommen Konturen. Du erkennst deutlicher, was für dich stimmig ist und was nicht mehr zu dir gehört.

Doch gleichzeitig liegt hier auch die Energie der 2 der Luft.

Und sie bringt dich zurück zu dir selbst.

Der Igel erinnert dich daran, dass Rückzug nichts mit Schwäche zu tun hat. Es ist ein natürlicher Schutz. Ein bewusstes Innehalten, um bei dir zu bleiben, wenn es im Außen zu viel wird.

Der Baum steht für dein Wachstum.

Er wächst nicht schneller, nur weil es nötig erscheint. Er wächst in seinem eigenen Rhythmus, verwurzelt, getragen und verbunden mit dem Leben.

Genau darum geht es jetzt:

Klarheit finden, ohne dich zu überfordern.

Erkennen, ohne dich zu verlieren.

Oft zeigt sie sich, wenn du dir erlaubst, einen Schritt zurückzugehen und ehrlich hinzuschauen.

Diese Woche fordert dich nicht auf, alles sofort zu lösen.

Sie lädt dich ein, dir selbst zuzuhören.

Du darfst klar sehen, was sich verändert und du darfst gleichzeitig gut auf dich achten, beides gehört zusammen.

 

Ritual – Klarheit und bei dir bleiben

Nimm dir täglich einen bewussten Moment für dich.

Setz dich ruhig hin, lege eine Hand auf dein Herz und eine auf deinen Bauch.

Atme langsam ein… und wieder aus.

Beim Einatmen stell dir vor, wie frische, klare Energie deine Gedanken ordnet und dir hilft, Dinge zu erkennen, wie sie wirklich sind.

Beim Ausatmen spür, wie sich eine schützende Ruhe in dir ausbreitet, die dich bei dir hält.

Du musst dabei nichts erreichen, nur wahrnehmen, was da ist und wenn Gedanken kommen, lass sie weiterziehen.

Die Antwort, die du suchst, drängt nicht, sie zeigt sich, wenn du bereit bist, sie zu sehen.

 

Impuls für dich

Wo wird dir gerade etwas klar und wo darfst du dir erlauben, einen Schritt zurückzugehen, um bei dir zu bleiben?

 

Affirmation für dich

Ich vertraue meiner inneren Klarheit. Ich nehme mir den Raum, den ich brauche, und wachse in meinem eigenen Tempo.


Diese Botschaft hat mich gefunden – vielleicht ist sie auch für dich gedacht

Diese Botschaft ist heute auf eine besondere Weise entstanden. Nicht durch Karten oder Runen, sondern durch kleine, aufmerksame Momente im Alltag, die sich anders angefühlt haben als sonst. Es war ein Gefühl im Körper, ein kurzer Augenblick des Innehaltens, ein junger Fuchs, der mir begegnet ist, und später diese Blume, die mich nicht mehr losgelassen hat.

In all dem lag ein feines Gespür, dass diese Eindrücke nicht nur für mich bestimmt sind. Dass sie etwas in sich tragen, das auch andere erreichen darf. Vielleicht nicht jeden. Aber genau den, der sich darin wiederfindet.

Wenn du spürst, dass dich diese Worte berühren, dann nimm dir daraus, was sich für dich richtig anfühlt. Und alles andere darfst du ganz in Ruhe wieder loslassen.

Botschaft – Wenn sich in dir etwas neu ordnet

Es gibt Zeiten, in denen sich innerlich etwas verändert, ohne dass es sofort greifbar ist. Dein Körper reagiert anders als sonst, Gedanken fühlen sich unruhiger an oder lassen sich nicht klar einordnen, und gleichzeitig entsteht dieses feine Gefühl, dass sich in dir etwas bewegt.

Diese Botschaft lädt dich nicht dazu ein, Antworten zu erzwingen. Sie lädt dich ein, dich selbst wieder bewusster wahrzunehmen und achtsamer mit dir umzugehen.

Der Fuchs steht für dein inneres Gespür, für Wachsamkeit und für das Vertrauen in deine eigene Wahrnehmung. Er erinnert dich daran, dass du nicht alles über den Kopf lösen musst, sondern dass dein Gefühl oft schon weiß, was für dich richtig ist.

Die Blume, die sich dir zeigt, trägt eine ebenso wichtige Botschaft in sich. Das Gelb erinnert dich an deine innere Kraft und an das Vertrauen in deinen eigenen Weg. Das Lila steht für deine Intuition und für die Verbindung zu dem, was du nicht sehen, aber spüren kannst. Das Weiß bringt Ruhe, Klarheit und den Raum, den du gerade brauchst.

All diese Anteile sind bereits in dir. Du musst sie nicht suchen. Du darfst ihnen erlauben, sich zu zeigen.

Das, was sich im Moment vielleicht ungewohnt anfühlt, ist kein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Es kann ein Hinweis darauf sein, dass sich in dir etwas neu sortiert, dass du Altes loslässt oder dass du beginnst, dich selbst klarer zu spüren.

Bei diesem Impuls geht es nicht darum, perfekt zu funktionieren, sondern ehrlich mit dir zu sein. Du darfst langsamer werden, innehalten und darauf vertrauen, dass sich dein Weg Schritt für Schritt zeigt.

Ritual – Geborgenheit in dir finden

Nimm dir  jeden Tag einen kleinen Moment nur für dich. Wenn du die Möglichkeit hast, geh kurz nach draußen oder nimm bewusst eine Blume wahr. Schau sie dir in Ruhe an und lass ihre Farben auf dich wirken, ohne sie zu bewerten.

Atme ruhig ein und aus und spüre, wie dein Körper sich entspannt. Lege eine Hand auf dein Herz oder dorthin, wo es sich für dich richtig anfühlt, und nimm wahr, dass du in diesem Moment einfach sein darfst.

Du kannst dir dabei innerlich sagen, dass du nichts leisten musst, um richtig zu sein, und dass es in Ordnung ist, dir selbst diesen Raum zu geben.

 

Impuls für dich

Wo zeigt sich dir gerade etwas in deinem Inneren, und kannst du dir erlauben, es anzunehmen, ohne es sofort verändern zu wollen?

Affirmationen für dich

Ich vertraue dem, was sich in mir zeigt, auch wenn ich es noch nicht vollständig verstehe.

Ich bin mit mir verbunden und gehe achtsam mit mir um.

Ich gebe mir den Raum, den ich brauche, und erlaube mir, in meinem eigenen Tempo zu wachsen.


 Zwischen Herz und Klarheit

Manchmal merken wir erst viel zu spät, wie viel wir in uns hinein getragen haben. Gedanken, Enttäuschungen, unausgesprochene Gefühle oder dieses stille Funktionieren im Alltag, obwohl das Herz eigentlich etwas anderes braucht. Genau darum könnte es sich drehen.

Zwei wichtige Themen können gleichzeitig in den Vordergrund treten: Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und die Rückkehr von echter Lebensfreude. Nicht künstlich oder übertrieben, sondern auf eine ruhige und ehrliche Weise. Vielleicht spürst du gerade, dass du dich nach mehr Leichtigkeit sehnst, aber gleichzeitig auch merkst, dass etwas in dir noch festhängt. Alte Gedanken, alte Verletzungen oder einfach die Müdigkeit der letzten Zeit.

Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen, dir selbst wieder näher zuzuhören: Was tut dir wirklich gut? Welche Menschen geben dir Kraft und welche rauben sie dir? Und wo versuchst du vielleicht noch immer, jemand zu sein, der du längst nicht mehr bist?

Diese Botschaft kann helfen, wieder bewusster auf das eigene Leben zu schauen. Nicht perfekt, nicht stark um jeden Preis, sondern ehrlich. Gleichzeitig erinnert sie daran, dass Freude, Liebe und Lebendigkeit nicht verschwunden sind, sondern manchmal nur unter Sorgen, Druck oder alten Gedanken verborgen liegen.

Vielleicht bemerkst du auch kleine Veränderungen: Dass du wieder Lust bekommst, etwas Schönes anzuziehen. Dass du kreativer wirst. Dass du wieder mehr lachen kannst. Oder dass du plötzlich spürst, dass du etwas loslassen möchtest, das schon lange nicht mehr zu deinem Herzen passt.

Die Botschaft lautet deshalb nicht: „Verändere dein ganzes Leben.“ Sondern eher: „Erlaube dir, wieder etwas mehr du selbst zu sein.“

Gerade sensible Menschen tragen oft viel für andere mit. Doch dieser Impuls möchte dich daran erinnern, dass deine eigene Energie genauso wichtig ist.

Ritual für dich– Das Glas der Wandlung

Dieses Ritual kannst du an einem Abend durchführen, an dem du wirklich das Gefühl hast: „Jetzt reicht es. Ich möchte etwas von mir abgeben.“

Du brauchst:

  • ein Glas oder eine kleine Schale mit Wasser
  • etwas Salz
  • ein Blatt Papier
  • etwas, das für dich Wärme oder Freude symbolisiert (z. B. eine Blume, ein Stein, ein Foto, eine Feder oder eine Kerze)

Schreibe auf das Papier alles, was dich innerlich belastet oder erschöpft. Keine schönen Sätze. Einfach ehrlich. Vielleicht auch nur einzelne Worte.

Danach gib eine kleine Prise Salz in das Wasser und halte das Glas einen Moment in beiden Händen. So, als würdest du deinem Körper sagen: „Ich muss das nicht alles weiter festhalten.“

Dann zerreißt du das Papier langsam in kleine Stücke und legst sie neben das Glas. Nicht hinein. Das Wasser steht symbolisch dafür, dass Gefühle weiterfließen dürfen und nicht dauerhaft in dir bleiben müssen.

Zum Abschluss nimmst du den Gegenstand, der für Freude oder Wärme steht, und legst ihn an einen Ort, den du diese Woche oft siehst. Damit du dich immer wieder daran erinnerst, dass nicht nur Belastung Aufmerksamkeit verdient, sondern auch das Gute.

 

Affirmation 

Ich darf loslassen, was mich schwer macht, und wieder Platz schaffen für Freude, Klarheit und mein eigenes inneres Licht.


 Die Energien der 6, 8 und 5


In manchen Wochen fühlen sich bestimmte Zahlen nicht einfach nur wie Zahlen an. Sie tauchen immer wieder auf, ziehen die Aufmerksamkeit auf sich oder begleiten Gedanken und Gefühle auf eine besondere Weise. Die 6 und die 8 tragen eine tiefere Botschaft in sich. Gemeinsam ergeben sie die 14 und daraus entsteht die 5. Eine Zahl der Bewegung, Veränderung und inneren Entwicklung.

 

Die 6 – Ehrliches Hinsehen und innere Klarheit
Die Energie der 6 lädt  dazu ein, bewusster auf Begegnungen und Gefühle zu schauen. Manche Situationen berühren uns stärker als andere und genau darin kann eine wichtige Erkenntnis liegen.
Vielleicht zeigen bestimmte Menschen oder Ereignisse gerade, wo noch Unsicherheiten, Sehnsüchte oder unausgesprochene Gefühle verborgen liegen. Die 6 möchte daran erinnern, dass Entwicklung oft dort beginnt, wo man beginnt, sich selbst ehrlicher zu begegnen.
Gleichzeitig trägt diese Zahl eine sanfte und verständnisvolle Energie in sich. Sie lädt dazu ein, mitfühlender mit sich selbst und anderen umzugehen und nicht vorschnell zu urteilen.


Die 6 erinnert daran:
Nicht alles, was bewegt oder herausfordert, ist gegen dich gerichtet. Manches möchte dir helfen, klarer zu erkennen.


 Kleine Übung zur 6
Nimm dir am Abend ein paar ruhige Minuten.
Zünde eine Kerze an oder öffne bewusst das Fenster und atme tief durch. Danach frage dich:

• Was hat mich diese Woche besonders bewegt?
• Welche Gedanken kehren immer wieder zurück?
• Und was möchte mir mein Inneres dadurch vielleicht zeigen?

Oft entstehen die wichtigsten Antworten in stillen Momenten.


Die 8 – Herzensziele, Wachstum und bewusste Stärke
Die 8 trägt eine kraftvolle Energie. Sie steht für Wünsche, Ziele, Aufbau und die Sehnsucht, etwas im Leben wirklich zu verwirklichen.
Diese Woche kann deutlicher machen, wonach sich das Herz wirklich sehnt. Vielleicht nach mehr Sicherheit, mehr Vertrauen, mehr Freiheit oder danach, endlich den eigenen Weg ernster zu nehmen.
Die 8 erinnert aber auch daran, dass Wachstum Zeit braucht. Wünsche entfalten ihre Kraft oft dann, wenn man beginnt, bewusster mit der eigenen Energie, den eigenen Gedanken und Entscheidungen umzugehen.


Diese Zahl möchte zeigen:

• Stärke wächst Schritt für Schritt.
• Wahre Fülle beginnt oft im Inneren.
• Und kleine bewusste Veränderungen können langfristig Großes bewegen.


 Kleine Übung zur 8
Lege beide Hände bewusst auf dein Herz und stelle dir vor, dort würde ein warmes goldenes Licht entstehen.
Sprich anschließend innerlich oder leise:

Ich darf meinen Weg ernst nehmen.
Ich darf wachsen.
Und ich öffne mich für alles, was wirklich zu mir gehört.

Bleibe danach einen Augenblick ruhig sitzen und achte darauf, welche Gedanken oder Gefühle auftauchen.


 Die Gesamtenergie – Die 5
Die 6 und die 8 ergeben zusammen die 14.
Aus der 14 entsteht die 5.
Die 5 bringt Bewegung in diese Woche. Nachdem die 6 innere Erkenntnisse schenkt und die 8 den Blick auf Wünsche und Ziele lenkt, möchte die 5 Veränderung ermöglichen.
Vielleicht entsteht das Gefühl, etwas hinter sich lassen zu wollen. Vielleicht tauchen neue Ideen auf oder der Wunsch, bestimmte Dinge anders anzugehen als bisher.

Die 5 erinnert daran:
Veränderung beginnt oft nicht im Außen, sondern in einem einzigen neuen Gedanken.


 Ritual für dich– Licht der Wandlung
Suche dir am Wochenende einen ruhigen Moment.
Lege einen kleinen Gegenstand aus der Natur vor dich, zum Beispiel einen Stein, eine Feder, ein Blatt oder eine Blume. Zünde eine Kerze an und halte den Gegenstand für einen Augenblick in den Händen.
Stelle dir dabei vor, dass alles Schwere der vergangenen Woche langsam leichter wird und sich verwandelt.


Flüstere anschließend:
Ich lasse los, was mich zurückhält,
und öffne mich für neue Wege.

Wenn du möchtest, kannst du danach einen kleinen Wunsch oder Gedanken auf ein Blatt schreiben und an einen besonderen Ort legen, als stilles Zeichen für einen neuen inneren Schritt. 


Zwischen Wolken und Vollmond

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ich kurz vor drei Uhr wach. Als ich die Augen öffnete, fiel mein Blick direkt auf den Mond, der durch mein Schlafzimmerfenster schien und mich förmlich anstrahlte. Der eigentliche Vollmond sollte erst einige Stunden später seinen Höhepunkt erreichen, doch in diesem Moment zog mich der Himmel sofort in seinen Bann.

Der Mond stand hell zwischen den vorbeiziehenden Wolken, die immer wieder neue Formen entstehen ließen. Ich konnte meinen Blick kaum davon lösen. Je länger ich hinschaute, desto mehr meinte ich, Gestalten zwischen den Wolken zu erkennen. Für einen Moment sah es aus, als würden Figuren um den Mond tanzen. Im nächsten Augenblick hatten die Wolken ihre Form schon wieder verändert. Vielleicht war es nur das Spiel von Licht und Schatten, vielleicht war es aber auch ein kleiner Moment, der mich daran erinnert hat, wie unterschiedlich wir Menschen die Welt wahrnehmen.

 

Während ich dort stand, fragte ich mich plötzlich nicht mehr, was ich darin sehe, ich fragte mich, was ihr darin seht. Vielleicht erkennt jemand eine Gestalt, vielleicht ein Tier, ein himmlischen Begleiter oder vielleicht einfach nur Wolken, die vor dem Mond vorbeiziehen. Und vielleicht ist genau das das Schöne daran. Wir müssen nicht immer alle dasselbe sehen, denken oder fühlen. Manchmal reicht es, einen besonderen Moment bewusst wahrzunehmen und ihm einen Platz in unseren Erinnerungen zu geben.

Diese Vollmondnacht hat mir keine Antworten gegeben und auch keine großen Botschaften, sie hat mich einfach staunen lassen. Über den Mond, über die Wolken und darüber, wie viel Fantasie manchmal in einem einzigen Augenblick steckt.

Was siehst du zwischen Mond und Wolken? 

Vielleicht erkennst du etwas ganz anderes als ich und genau das macht solche Momente für mich so spannend. Wenn du magst, schreibe mir gerne, was du in diesem Bild erkennst oder welche Gedanken es in dir auslöst. Ich sende dir dazu eine kleine persönliche Botschaft per E-Mail.


Von der Knospe zur kleinen Fee

 

In einem Garten auf einem kleinen runden Metalltisch ein anthrazit farbiger Blumentopf mit Knospen und Blüten einer Fuchie. Die Blüten wirken wie kleine Feen. Im Hintergrund eine Wiese und ein kleines Metallhäuschen.

 

Seit Tagen habe ich diese Fuchsie immer wieder angesehen. Noch bevor sich ihre Blüten geöffnet haben, wirkten die Knospen auf mich wie kleine Wesen, die noch schlafen. Still, zusammengerollt und verborgen zwischen den Blättern. Und dann, fast unbemerkt, beginnen sie sich zu entfalten.

Aus den schmalen Knospen werden plötzlich leuchtende Blüten, die aussehen wie kleine Feen mit wehenden Kleidern und zarten Armen. Manche wirken, als würden sie tanzen und Spaß haben, andere als würden sie sich im Wind gegenseitig begrüßen.

Gerade das finde ich so besonders an diesen Blumen, dass man erst kaum erahnen kann, was aus ihnen entstehen wird. Und plötzlich stehen sie da, in ihrer ganzen Schönheit und entfalten etwas Magisches, fast so, als würden kleine Feen zwischen den Blättern zum Leben erwachen.

Vielleicht erinnert uns die Natur manchmal daran, dass auch in uns Dinge wachsen, die man noch nicht sofort erkennen kann. Gedanken, Träume, Hoffnung oder neue Wege. Manche brauchen einfach ihre Zeit, bis sie sich entfalten dürfen.

Für mich sehen diese Fuchsien aus wie kleine Gartenfeen, die still zwischen dem Grün wohnen und den Garten auf ihre eigene Weise verzaubern. Und vielleicht liegt genau darin ihr Zauber, in dieser Verwandlung von der stillen Knospe zu etwas Leuchtendem und Lebendigem.

Diese kleinen Feenblüten haben mich daran erinnert, wie schön Entwicklung sein kann. Nicht alles zeigt sofort seine ganze Form, manches wächst erst langsam in seine eigene Magie hinein.

 

Nahaufnahme einer rot-violetten Fuchsienblüte im Garten. Die außergewöhnlichen Blüten erinnern mit ihren geschwungenen Blättern und leuchtenden Farben an kleine Feen oder tanzende Wesen. Fotografiert im Grünen als Teil der „Engelsherz – Zeichen & Gedanken

Ein kleiner Marienkäfer hinter dem magischen Tor im Garten

 

 

Hinter meinem magischen Tor saß ein kleiner Marienkäfer auf den warmen Steinen. Eigentlich nur ein ganz kleiner Moment und trotzdem blieb ich stehen. Vielleicht gerade deshalb, weil im Alltag oft alles schnell geworden ist. Gedanken, Termine, Sorgen, Warten auf Antworten oder das Gefühl, immer funktionieren zu müssen und genau dann tut es manchmal gut, wieder bewusster hinzusehen.

Der kleine Marienkäfer saß direkt über einer feinen Spur im Stein,  die aussah wie ein kleiner Farn oder ein winziger Weg aus der Natur. Dieser Weg führt vom Tor hin zur Wellnesshütte. Für einen Moment wirkte alles ganz ruhig, fast so, als wollte die Natur sagen:

Du musst nicht immer alles sofort wissen, manche Dinge brauchen Zeit, um sich zu entfalten. Gönn dir diese Zeit und richte deine Gedanken bewusst auf das Positive. 

Ich glaube, viele Menschen achten solche Augenblicke gar nicht mehr, obwohl genau darin oft etwas Schönes liegt. Nicht unbedingt ein großes Wunder, aber ein kurzer Moment von Ruhe, Hoffnung oder Vertrauen.

Der Marienkäfer gilt schon seit vielen Jahren als Glücksbringer. Manche verbinden ihn mit guten Nachrichten, Schutz oder kleinen positiven Veränderungen. Und selbst wenn jemand gar nicht spirituell denkt, kann so ein kleiner Naturmoment trotzdem etwas im Inneren auslösen.

 

Vielleicht ist das auch ein kleiner Gedanke für dich:

- wieder bewusster nach draußen schauen,

- das Handy zwischendurch mal weglegen,

- den Wind spüren,

- einen Vogel beobachten,

- eine Blume ansehen, die sich langsam öffnet,

- oder einfach einen Moment still werden.

 

Denn oft sind es gerade die kleinen Dinge am Wegesrand, die uns wieder ein bisschen zu uns selbst zurückbringen und manchmal tauchen solche Momente genau dann auf, wenn man innerlich auf etwas wartet oder sich viele Gedanken macht.

 


Zwischen Weite, Wellen und Vertrauen

 

 

Ich durfte mit dem Schiff hinaus auf die Nordsee fahren, weit weg von der Insel. Um uns herum war nur die Weite des Meeres. Das Wasser glitzerte in der Sonne, Möwen begleiteten das Schiff, und auf den Sandbänken lagen Seehunde, die sich entspannt im warmen Sand sonnten.  Manche ruhten ganz still, andere robbten erstaunlich schnell über die Sandbänke oder schwammen durch die Wellen und die kleinen Seehunde robbten hinter ihrer Mama her. Während ich ihnen zusah, kam mir ein Gedanke:

Die Seehunde schienen genau zu wissen, wann es Zeit zum Ausruhen und wann es Zeit zum Weiterziehen war. Sie wirkten nicht gehetzt und machten sich keine Sorgen um morgen. 

Vielleicht dürfen auch wir uns daran erinnern, dass nicht jeder Tag voller Aufgaben und Verpflichtungen sein muss. Manchmal brauchen wir Ruhe, manchmal Bewegung und manchmal einfach nur einen Moment, in dem wir tief durchatmen und den Blick in die Weite richten.

Auch die Möwen schienen mühelos mit dem Wind zu fliegen. Sie kämpften nicht gegen ihn an, sondern nutzten ihn. Vielleicht steckt auch darin eine kleine Erinnerung für uns. Nicht alles im Leben muss erzwungen werden. Manche Wege werden leichter, wenn wir lernen, dem Leben ein Stück weit zu vertrauen.

Und dann war da noch dieses glitzernde Meer. Tausende kleine Lichtpunkte auf dem Wasser. Jeder einzelne für sich unscheinbar, gemeinsam jedoch wunderschön. Vielleicht sind es auch in unserem Alltag oft die kleinen Augenblicke, die unser Herz berühren und unser Leben zum Leuchten bringen.

 

Kleine Impulse für dich:

- Nimm dir bewusst einen Moment Zeit, um innezuhalten.

- Erlaube dir Pausen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

- Achte auf die kleinen Lichtblicke in deinem Alltag.

- Vertraue darauf, dass nicht immer alles sofort klar sein muss.

 

 


Manchmal ist Loslassen das schönste Geschenk

 

Ich durfte einen ganz besonderen Moment erleben.

Nach vielen Wochen des Beobachtens, Staunens und Fürsorgens habe ich meine Schmetterlinge an meinem magischen Hochbeeten in die Freiheit entlassen.

Jeder einzelne Schmetterling hatte seine eigene kleine Geschichte. Ich durfte miterleben, wie aus einer unscheinbaren Raupe ein wunderschöner Schmetterling wurde. Sie zu begleiten, war für mich ein echtes Geschenk.

Als ich sie schließlich aus ihrem Habitat fliegen ließ, erfüllte mich gleichzeitig Freude und ein kleines Gefühl des Abschieds. Doch genau das gehört zum Leben dazu: Manchmal besteht Liebe auch darin, loszulassen.

Besonders schön war für mich ebenfalls, dass ich diesen Moment nicht alleine erleben durfte. Mein Partner war an meiner Seite und wir haben jeden einzelnen Schmetterling gemeinsam in die Freiheit begleitet und viele wunderschöne Fotos als Erinnerung sind dabei entstanden. Letztes Jahr wurde ich von meiner Tochter Michelle darin begleitet.  Augenblick wie diese miteinander zu teilen, macht alles für  mich noch wertvoller und magischer.  Es sind genau diese gemeinsamen Erinnerungen, die für immer im Herzen bleiben. 

 

Was danach geschah, hat mich tief berührt.

 

Einige Schmetterlinge kamen nach einer Weile noch einmal zurück, andere landeten im Gras, sodass ich sie vorsichtig wieder auf meinen Finger nehmen konnte. Für einen kurzen Moment durfte ich sie noch einmal ganz nah bei mir erleben.

Einer von ihnen flog sogar direkt zu mir zurück und landete auf meinem Unterarm. Natürlich weiß ich nicht, warum genau er das getan hat, vielleicht brauchte er einfach nur eine kleine Pause. Doch in meinem Herzen fühlte es sich an, als wollte er sich noch einmal verabschieden,  oder sogar Danke sagen.

Genau solche Momente zeigen mir immer wieder, dass wir nicht alles erklären müssen, manche Begegnungen dürfen einfach unser Herz berühren. Vielleicht kennt ihr das auch.

Man begleitet einen Menschen, ein Tier oder einen Traum über eine lange Zeit und irgendwann kommt der Moment des Loslassens. Und manchmal schenkt uns das Leben noch einmal eine kleine Begegnung, einen stillen Gruß oder einen Augenblick, der uns zeigt:

 

🤍 Nichts, was von Herzen kommt, geht wirklich verloren🤍

 

Mein Gedanke für euch:

Vielleicht begegnet dir in den nächsten Tagen ein Schmetterling, eine Feder, ein Vogel oder etwas ganz anderes, das deine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Halte dann für einen Moment inne und schenke diesen besonderen Moment etwas Aufmerksamkeit .

Nicht alles muss eine große Botschaft sein, aber manchmal reicht schon ein kleiner Augenblick, um uns wieder daran zu erinnern, achtsam durch das Leben zu gehen und die Wunder der Natur bewusst wahrzunehmen.


Zwischen Feuer und Flügel - Wenn Zeichen die Sprache des Herzens sprechen

 

Manchmal entstehen die schönsten Gedanken erst im Nachhinein.

Ein Bild eines gemeinsamen Sommerabends am Feuer, das später im WhatsApp-Status einer Freundin zu sehen war, zog noch einmal unsere Aufmerksamkeit auf sich. Beim genaueren Hinsehen entdeckte Arne in den Flammen ein Einhorn. Michelle, meine Tochter, und ich erkannten darin eher einen Drachen. Keiner von uns hatte Unrecht.

Aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln entstand für mich kein Entweder-oder, sondern ein gemeinsames Symbol. Drache und Einhorn schienen sich im Feuer zu begegnen, als Verbindung von Mut und Vertrauen, Stärke und Sanftheit, Wandlung und Hoffnung.

Vielleicht liegt genau darin bereits eine Botschaft.

Nicht jeder Mensch sieht dieselben Zeichen, jeder nimmt das wahr, was gerade zu seinem Herzen spricht. Unterschiedliche Sichtweisen schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich und lassen gemeinsam etwas Neues entstehen.

Spirituell steht der Drache für Mut, innere Stärke und die Bereitschaft, Veränderungen anzunehmen. Das Einhorn erinnert an Vertrauen, Reinheit, Intuition und die Verbindung zur Seele. Das Feuer symbolisiert Wandlung, Lebenskraft und die Kraft, Belastendes loszulassen, damit Neues wachsen kann.

Am selben Tag am Morgen zeigte sich in unserer Straße ein Hase. Ganz ruhig lief er die Straße hinunter, ohne Eile, ohne Hektik. Vielleicht war auch das eine Erinnerung daran, dem eigenen Lebensweg zu vertrauen. Nicht alles muss schneller gehen. Manche Entwicklungen entfalten sich genau dann, wenn ihre Zeit gekommen ist.

Auch Schmetterlinge schienen diesen Tag zu begleiten. Kohlweißlinge, Zitronenfalter und Distelfalter zeigten sich immer wieder im Garten und begleiteten den Tag bis in den Abend hinein. Sie erinnern daran, dass jede Wandlung Zeit braucht und dass aus Geduld etwas Wunderschönes entstehen kann.

Besonders berührt hat mich mein Distelfalter, den ich noch immer behutsam in Obhut habe. Er schien am späten Abend bereits gestorben zu sein. Am Morgen darauf hatte ich schon ein kleines Grab im Feenbeet vorbereitet, um ihn würdevoll zu verabschieden. Doch genau in dem Moment, bevor ich ihn hineinlegen wollte, bewegte er sich plötzlich wieder. Unglaublich aber wahr. Meine Freude darüber war unbeschreiblich.

Vielleicht erinnert uns das daran, die Hoffnung niemals zu früh aufzugeben. Nicht alles, was still geworden ist, ist wirklich vorbei. Manches braucht einfach einen geschützten Raum, Zeit, Vertrauen und liebevolle Fürsorge, um wieder neue Kraft zu finden.

Als ich später zur Ruhe kam, verbanden sich all diese Erlebnisse zu einem einzigen Gedanken. Es war, als würde sich ein inneres Tor öffnen, ein Tor voller Vertrauen, Licht und neuer Möglichkeiten.

Vielleicht beginnt genau dort unser Seelenweg.

Dort, wo wir unser Herz öffnen. Dort, wo wir den Mut haben, unser inneres Licht mit anderen zu teilen. Dort, wo Begegnungen mit Familie und Freunden unsere Sicht erweitern und Kreativität entstehen darf. Aus Gesprächen wachsen neue Ideen, aus Vertrauen entstehen Möglichkeiten und aus gemeinsamen Augenblicken entwickeln sich Herzensprojekte, die weit über den Moment hinaus wirken.

Vielleicht öffnen sich dadurch auch Türen zu den kleinen Wundern des Lebens, zu mehr Achtsamkeit, mehr Weisheit und einem tieferen Vertrauen in den eigenen Weg. So wie das Feuer Belastendes verwandelt, dürfen auch schwere Energien nach und nach gehen und Platz für Leichtigkeit, Freude und neue Kraft machen.

Am Ende führt all das immer wieder zu derselben Erkenntnis:

Wahre Verbundenheit lässt uns wachsen. Sie verbindet Menschen, Herzen und Gedanken. Nicht weil wir alle gleich sind, sondern weil jeder mit seiner Einzigartigkeit das große Ganze bereichert. Genau darin entsteht Einheit.

Vielleicht ist das auch ein kleiner Impuls für euch:

Nehmt euch in den kommenden Tagen bewusst Zeit für einen stillen Moment. Beobachtet die Natur. Achtet auf eine Begegnung, ein Tier, einen Sonnenstrahl oder ein Gespräch, das euch berührt. Nicht jedes Erlebnis muss eine Botschaft sein. Doch manchmal reicht ein einziger Augenblick, damit Vertrauen wächst, Kreativität erwacht und sich das eigene Herz ein Stück weiter öffnet.

Namasté 🤍

 

Ein persönlicher Hinweis:

Über den besonderen Tag und Abend, aus dem dieses Feuerbild entstanden ist, gibt es einen Blogbeitrag  Über Freundschaften, die auch nach vielen Jahren von Vertrauen, Herzenswärme und echter Verbundenheit getragen werden. 


An einem Samstag durfte ich gemeinsam mit einer wundervollen Begleiterin eine Raumharmonisierung durchführen. Es war das erste Mal, dass ich diesen Weg nicht allein gegangen bin  und genau das machte diese Erfahrung so besonders.

Jeder Mensch nimmt einen Raum anders wahr, jeder spürt auf seine eigene Weise. Und doch entstand zwischen uns etwas, das sich kaum in Worte fassen lässt: Vertrauen, Achtsamkeit und das gemeinsame Gefühl, einem Zuhause mit Liebe zu begegnen.

Besonders bewegend war ein Moment, der völlig unerwartet entstand. Ohne Planung und ohne Absprache fanden wir uns in einer Situation wieder, die sich wie ein Rollenspiel anfühlte, doch nichts daran war gespielt. Es entwickelte sich ganz von selbst, als würde der Raum erzählen, was gesehen und ausgesprochen werden wollte. Für mich war das ein sehr berührender Augenblick, der noch lange nachgewirkt hat.
Hinzu kam etwas, das mich ebenfalls tief bewegt hat. Wir stammen aus zwei unterschiedlichen Kulturen und doch spielte das in diesem Moment keine Rolle. Es war, als würden zwei Wege zusammenfinden und sich in einem gemeinsamen Wunsch begegnen. Frieden, Harmonie und Geborgenheit in einen Raum einzuladen. Diese Erfahrung hat mir einmal mehr gezeigt, dass das Herz keine Sprache, keine Herkunft und keine Grenzen kennt.

Seit diesem Tag denke ich immer wieder darüber nach, wie viel ein Zuhause eigentlich für uns trägt. Es erlebt unsere schönsten Erinnerungen, unsere Tränen, unsere Sorgen, unsere Hoffnung und unser Lachen. All das hinterlässt Spuren, so wie jeder Mensch Spuren in seinem Herzen trägt.

Vielleicht kennen auch manche von euch das Gefühl, dass ein Raum plötzlich schwer wirkt, obwohl man gar nicht erklären kann, warum. Oder dass man sich nach Ruhe, Leichtigkeit und einem echten Gefühl von Ankommen sehnt. Eine Raumharmonisierung ersetzt keine Lösungen für die Herausforderungen des Lebens, doch sie kann ein liebevoller Impuls sein, bewusst innezuhalten, Altes loszulassen und das eigene Zuhause wieder als Kraftort wahrzunehmen.

Ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrung. Sie hat mich nicht nur in meiner Arbeit bestärkt, sondern auch in meinem Herzen berührt.
Deshalb möchte ich euch heute schon erzählen, dass ich Raumharmonisierungen anbiete. Auf meiner Website sind sie derzeit noch nicht zu finden, weil ich dieses Angebot mit viel Sorgfalt entstehen lasse.

Wenn euch diese Zeilen angesprochen haben oder ihr einfach mehr darüber erfahren möchtet, freue ich mich sehr über eure Nachricht per

E-Mail

Auf Wunsch übernehme ich vor der eigentlichen Raumharmonisierung auch die Reinigung der Räume. Für mich ist das ein schöner erster Schritt, um nicht nur sichtbar Ordnung zu schaffen, sondern auch bewusst Platz für Neues entstehen zu lassen. Dieses Zusatzangebot ist selbstverständlich freiwillig und kann ganz individuell besprochen werden.

 

Vielleicht ist der schönste Gedanke hierzu:

 

Manchmal braucht nicht der Mensch eine Veränderung,  manchmal wartet einfach nur sein Zuhause darauf, wieder mit Liebe, Frieden und neuer Harmonie erfüllt zu werden.


Ein Moment der Stille - Wo Harmonie ihren Anfang nimmt

 

Manchmal entstehen die schönsten Dinge nicht durch Planung, sondern aus einem Gefühl heraus.

Heute habe ich diese kleine Ecke ganz intuitiv gestaltet. Eigentlich sieht sie sonst ganz anders aus. Doch mein Bauchgefühl sagte mir heute ganz deutlich, dass Harfe, betender Engel und Gebetsrad genau so ihren Platz finden sollten. Ohne lange darüber nachzudenken, habe ich meiner Intuition vertraut. Erst als alles fertig war und ich einen Moment davor stehen blieb, wurde mir bewusst, welche Botschaft darin steckt.

Ich setzte mich anschließend selbst vor diese kleine Ecke. Ich nahm das Gebetsrad in die Hand, spielte einige sanfte Klänge auf der kleinen Harfe und sprach danach ein Gebet. In diesem Augenblick kehrte eine tiefe Ruhe in mir ein. Für einen Moment fühlte sich alles ganz still und stimmig an.

Das Gebetsrad erinnert daran, gute Gedanken, Gebete und Segenswünsche immer wieder bewusst in Bewegung zu bringen. Es soll uns nicht das Beten abnehmen, sondern uns daran erinnern, unser Herz zu öffnen und unsere Gedanken immer wieder auf das Gute wie Liebe, Frieden und Vertrauen auszurichten.

Die Harfe steht für den Einklang von Herz und Seele. Schon wenige sanfte Klänge können dabei helfen, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten.

Der betende Engel erinnert mich daran, dass wir mit unseren Sorgen, Hoffnungen und Wünschen niemals allein sind. Ein Gebet braucht keine perfekten Worte, oft reicht schon ein stiller Gedanke oder ein ehrliches Gespräch mit Gott, den Engeln, den Ahnen oder mit dem, was gerade für euch stimmig ist.

Als ich diese Ecke betrachtete, hatte ich außerdem das Gefühl, in der Tapete hinter der Harfe die Konturen eines Engels zu erkennen. Ob es wirklich so ist oder nur meine persönliche Wahrnehmung war, spielt dabei gar keine Rolle. Für mich war es ein liebevoller Moment, der mich daran erinnert hat, dass wir manchmal mehr erkennen können, wenn wir unserem Herzen vertrauen.

 

 Vielleicht ist der folgende Impuls der Richtige:

 

Schenke dir ganz bewusst ein paar Minuten nur für dich. Schalte den Alltag für einen Augenblick aus. Höre sanfte Musik, zünde eine Kerze an und wenn es sich für dich stimmig anfühlt, ein Räucherstäbchen, zum Beispiel mit Weihrauch oder einem Duft, den du besonders magst. Atme einige Male bewusst ein und aus und lass für einen Moment alles los, was dich beschäftigt.

Wenn du magst, besuche meinen Raum der Stille. Dort findest du Gebete für verschiedene Lebenssituationen und vielleicht wartet dort genau das Gebet auf dich, das dein Herz heute braucht.

Und wenn du das Gefühl hast, dass dein Zuhause oder dein Inneres neue Harmonie brauchen, können auch eine Raumharmonisierung oder eine Seelenbotschaft liebevolle Impulse schenken. Nicht, um deinen Weg vorzugeben, sondern um dich dabei zu unterstützen, wieder mehr auf dein Herz und deine eigene innere Stimme zu vertrauen. Gern darfst du dich bei mir per E-Mail melden, ich freue mich auf einen Austausch mit dir.

 

 

 Gebet 

 

Lieber Gott, liebe Engel, liebe Ahnen, ...

ich schenke mir heute einen Moment der Stille.

Lass Frieden in mein Herz einkehren, Harmonie meine Gedanken erfüllen und Vertrauen meinen Weg begleiten.

Hilf mir, die kleinen Zeichen des Lebens wahrzunehmen und meiner Intuition zu vertrauen.

Segne mein Zuhause mit Liebe, Licht und Geborgenheit. Schenke allen Menschen, die mir am Herzen liegen und auch allen anderen, Schutz, Hoffnung und Kraft.

Danke, dass ich mich getragen, begleitet und niemals allein fühlen muss.

 

Amen, Amen, Amen

 

 

Mein kleiner Impuls für dich:

Vielleicht nimmst du dir nach dem Gebet noch einen Augenblick Zeit und bleibst einfach stillsitzen. Lausche der Musik, dem Flackern der Kerze oder einfach deinem Atem. Oft entstehen genau in diesen Momenten die Gedanken, die wir nicht suchen, die aber genau zur richtigen Zeit ihren Weg in unser Herz finden.

Ich wünsche dir von Herzen eine Woche voller Frieden, Harmonie und Vertrauen. Mögest du immer wieder kleine Augenblicke finden, in denen du und dein Herz zur Ruhe kommen dürfen

Namasté🙏


Lass dich von zwei kleinen Wegbegleitern aus der Natur inspirieren

Zarte grüne Florfliege auf der glänzenden Oberfläche eines geparkten Autos.
Grüne Laubheuschrecke auf dem Außenspiegel eines Autos während einer Fahrt.

Mir begegneten  gleich zwei kleine grüne Besucher. Zuerst entdeckte ich eine zarte Florfliege auf meinem geparkten Auto. Wenig später saß eine grüne Laubheuschrecke auf meinem Außenspiegel und begleitete mich über eine ganze Strecke, über zwei verschiedene Orte hinweg. Irgendwann setzte sie ihren eigenen Weg fort, und ich meinen.

Vielleicht würden viele sagen, es seien nur zwei kleine Tiere gewesen, doch in mir haben diese Begegnungen etwas berührt. Vielleicht war es ihre sanfte grüne Farbe, die oft mit Hoffnung, Wachstum und neuer Kraft verbunden wird. Vielleicht war es aber auch einfach der Moment selbst, der mich zum Innehalten eingeladen hat.

Diese Begegnungen haben mich nicht dazu gebracht, sofort nach einer festen Bedeutung zu suchen. Sie haben mich vielmehr daran erinnert, einen Moment innezuhalten und die Natur bewusst wahrzunehmen.

Spirituell wird die Florfliege oft mit Hoffnung, Harmonie und einer sanften Entwicklung verbunden. Sie ist häufig in Gärten, auf Wiesen und an Blüten wie z.B. Margeriten oder Schafgarbe zu finden, wo sie sich ganz selbstverständlich in die Natur einfügt. Vielleicht eine Erinnerung daran, dass wir wachsen dürfen, Schritt für Schritt und im Einklang mit dem Leben.

Die grüne Laubheuschrecke begegnet man häufig auf z.B. Linden, Haselsträucher, Brombeerhecken und hohen Wiesen. Besonders dort, wo sie sich durch ihre grüne Farbe wunderbar ihrer Umgebung anpasst und dort wo die Natur lebendig und ungestört wachsen darf. Spirituell steht sie für Aufmerksamkeit, innere Ausrichtung und die Bereitschaft, sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Sie verbringt viel Zeit beobachtend in ihrer Umgebung, bevor sie sich weiterbewegt. Vielleicht erinnert sie uns daran, immer wieder innezuhalten, das Gute um uns herum wahrzunehmen und den nächsten Schritt bewusst zu wählen.

Vielleicht möchte uns die Natur gar nicht immer fertige Antworten schenken, sondern öffnet einfach einen kleinen Raum, in dem wir wieder bewusster hinschauen und entdecken, was uns im Inneren bewegt.

Ich glaube, Spiritualität beginnt oft genau dort, in den kleinen Begegnungen des Alltags, die unser Herz berühren und uns für einen Moment aus dem gewohnten Gedankenfluss herausholen.

 

Ein kleiner Impuls

Wenn dir in den nächsten Tagen ein Tier, eine Pflanze oder ein anderer besonderer Moment in der Natur begegnet, schenke ihm ein paar Minuten deiner Aufmerksamkeit. Du könntest dabei eine Kerze anzünden, wenn du wieder zu Hause bist, oder einen kleinen Stein, eine Feder oder ein Blatt an deinen Lieblingsplatz legen.

 

Bedanke dich innerlich für diese Begegnung:

 

„Ich danke für die kleinen Begegnungen auf meinem Weg. Mögen sie mein Herz öffnen und mich mit Klarheit, Hoffnung und Freude begleiten.“

 

und frage:

 

„Welchen Gedanken darf ich aus diesem Moment mit in mein Leben nehmen?“

 

Versuche nicht, sofort eine Antwort zu finden. Manchmal zeigt sie sich erst nach und nach, in einer Begegnung, einem Traum, einem Gespräch oder einfach in dem Gefühl, dass plötzlich etwas klar geworden ist.

Vielleicht sind genau diese kleinen Momente Geschenke der Natur,  um uns immer wieder daran zu erinnern, mit offenen Augen, offenem Herzen und einer achtsamen Haltung durchs Leben zu gehen.

 

🤍Namasté🤍


Manchmal blättert man genau zur richtigen Zeit auf die richtige Seite

 

Distelfalter mit geöffneten Flügeln auf meiner Terrasse, eine besondere Begegnung auf meinem persönlichen Weg mit diesem Schmetterling
Distelfalter mit geöffneten Flügeln auf meiner Terrasse, eine besondere Begegnung auf meinem persönlichen Weg mit diesem Schmetterling

Eigentlich wollte ich in dieser Woche keinen neuen „Gedanken der Woche“ schreiben. Ich hatte nichts vorbereitet, es gab kein bestimmtes Thema, Gedanken oder Impulse, über das ich unbedingt schreiben wollte. Und so dachte ich: Dann bleibt es diese Woche eben einmal dabei. Doch manchmal entstehen Gedanken genau dann, wenn wir sie nicht suchen.

Heute, am 10. August, saß ich draußen auf meiner magischen Seite im Garten. Ich nahm die neue Ausgabe vom ENGELmagazin zur Hand, blätterte ein wenig darin und begann hier und da zu lesen. Bis ich an einer Doppelseite hängen blieb. Auf der linken Seite war fast über die gesamte Seite ein Distelfalter abgebildet. Ich hielt inne und mein Herz schlug etwas schneller, in diesem Moment.

Dieser Schmetterling ist für mich längst nicht mehr irgendein Schmetterling, sondern ein Schmetterling, der immer wieder auf meinem Weg erscheint und mich begleitet. Meine Geschichte mit dem Distelfalter begann nämlich nicht erst heute. Schon vor ungefähr zwei Jahren landete einer dieser Schmetterlinge in meinen Haaren. Im vergangenen Jahr begann ich dann, Raupen auf ihrem Weg zum Schmetterling zu begleiten. Ich durfte ihre Entwicklung miterleben und sie später in die Freiheit entlassen. Und eigentlich reicht meine Verbindung zum Schmetterling noch viel weiter zurück: Schon in meiner Kindheit war er immer wieder präsent.

Auch in diesem Jahr habe ich wieder Raupen auf dem Weg zum Schmetterling begleitet und sogar versucht, aus den Eiern der Distelfalter neues Leben entstehen zu lassen. Dabei gab es immer wieder besondere Augenblicke. Einige der Schmetterlinge begegneten mir nach ihrer Freilassung noch einmal, manchmal konnte ich einen Falter von der Wiese auf meine Hand nehmen und für einen kleinen Moment saß er dort, bevor er seinen eigenen Weg fortsetzte. Aus einzelnen Begegnungen wurde mit der Zeit etwas, das mich persönlich berührt. Über die Jahre hinweg wurde der Schmetterling  für mich zu einem Sinnbild für Veränderung, Entwicklung, Vertrauen und Entfaltung.

Dann kam der 5. August. Nur wenige Tage vor meinem heutigen Erlebnis war wieder ein Distelfalter ganz nah bei mir. Ich saß auf meiner Terrasse und beobachtete ihn. Er blieb in meiner Nähe, flog weiter und kam wieder zurück. Meine Tochter rechnete später aus, dass allein eine dieser Begegnungen 22 Minuten gedauert hatte. Später tauchte er erneut auf. Er hielt sich unter dem Tisch  auf und kam unserem Wohnbereich sogar sehr nahe. Ich hatte nicht das Gefühl, diesen Moment festhalten oder erklären zu müssen, ich habe ihn einfach erlebt und genossen. Hierzu auch ein ausführlicher Beitrag auf meinem Engelherz- Blog - Löwentor 2026 – Eine Herzensbotschaft für dich

Auch rund um den 8. August begegnete mir der Distelfalter wieder und nun, nur wenige Tage später, saß ich in meinem Garten, blätterte gedankenverloren durch ein Magazin und sah ihn erneut, auf einer Seite, die mich zweimal schauen und lesen ließ. Auf der Doppelseite im ENGELmagazin befand sich neben dem großen Bild des Distelfalters ein Auszug aus Paulo Coelhos Roman „Schutzengel“. Ich begann zu lesen und als ich fertig war, las ich die Worte ein zweites Mal. Denn plötzlich war da mehr als nur die Freude darüber, ausgerechnet wieder einen Distelfalter zu sehen.

In diesem Text begegneten mir Gedanken über Hoffnung, Engel, Liebe, Vertrauen und einen Schmetterling, der in einem besonderen Augenblick als Zeichen empfunden wird. Irgendetwas daran fühlte sich für mich erstaunlich vertraut an. Als ich dann noch an mein eigenes Foto vom Distelfalter auf meiner Terrasse dachte, berührte mich der Moment umso mehr. Die Bilder ähneln sich für mein Empfinden auf eine besondere Weise, der helle Untergrund, der Schmetterling mit seinen geöffneten Flügeln.

Natürlich kann man sagen: Das ist Zufall und vielleicht ist es das auch, oder man nennt es Schicksal. Das kann jeder selbst für sich empfinden. Ich schätze, bei mir ist es Schicksal, ich muss es gar nicht beweisen, weil mir der Distelfalter schon eine lange Zeit eine angenehme Begleitung als Krafttier ist. Das eigentlich Besondere geschah für mich nicht auf dieser Magazinseite, es geschah in mir, während ich diese Doppelseite betrachtete.

Wer das ENGELmagazin, das mich zu diesem Gedanken inspiriert hat, selbst kennen lernen möchte, findet es hier:

 

ENGELmagazin September/Oktober 2026

 

Ich erkannte plötzlich in diesem Beitrag etwas von Engelsherz. Je länger ich die Seite betrachtete, desto mehr verstand ich, warum sie mich so berührte. Es war nicht nur der Distelfalter, es waren auch die Gedanken daneben.

 

Hoffnung. Engel. Liebe. Vertrauen.

 

Vier Dinge, die auf unterschiedliche Weise auch einen großen Teil dessen ausmachen, was ich mit Engelsherz weitergeben möchte.

 

Die Engel begleiten mich schon seit vielen Jahren. Gerade während einer schweren Zeit meines Lebens begann ich, mich intensiv mit Spiritualität auseinanderzusetzen. Engel, Gebete und meine spirituelle Arbeit haben mich damals begleitet und mir geholfen, mich weiterzuentwickeln und wieder mehr zu dem Menschen zu finden, der tief in mir immer vorhanden war. Heute ist meine spirituelle Welt größer und vielfältiger geworden. Neben den Engeln haben darin auch meine Ahnen und vieles andere Platz, das sich für mich stimmig anfühlt. Und eines ist ganz klar:

Diese vier Gedanken sind wichtigste Gründe, warum es Engelsherz überhaupt gibt. Ich möchte Menschen keine fertige Wahrheit geben, ich möchte niemandem vorschreiben, woran er glauben soll. Ich möchte auch nicht behaupten, dass jedes Tier, jede Zahl oder jede Begegnung zwangsläufig eine Botschaft aus einer anderen Welt sein muss. Ich möchte etwas ganz anderes. Ich wünsche mir, dass ein Mensch auf meine Seite kommt und dort vielleicht genau den einen Gedanken findet, den er gerade braucht.

 

Ein bisschen Hoffnung.

Einen neuen Blickwinkel.

Mut.

Trost.

Zuversicht.

Oder vielleicht einfach einen Augenblick, in dem er wieder bewusster auf sein eigenes Herz hört und glücklich ist.

 

Und plötzlich verstand ich, warum mich diese Magazinseite so getroffen hatte. Ich fand darin etwas wieder, das längst in mir lebt. Meine persönliche Deutung dieses Moments. Wenn ich diese Begegnung heute für mich spirituell deute, empfinde ich sie nicht als Vorhersage. Für mich fühlt sie sich eher wie eine Bestätigung und Erinnerung an. Der Distelfalter steht für mich schon lange für Wandlung und Entfaltung und nun begegnet mir ausgerechnet dieses Tier neben Gedanken über Hoffnung und Engel, zu einer Zeit, in der ich selbst immer deutlicher spüre, was ich mit meinem Tun weitergeben möchte.

 

Für mich könnte die Botschaft deshalb ganz einfach heißen:

Bleib deinem Weg treu, bleib bei dem, was aus deinem Herzen entstanden ist.

Gib Hoffnung weiter.

Lass etwas wachsen, ohne ständig wissen zu müssen, wie groß es einmal werden wird.

Und vertraue darauf, dass auch ein kleiner Gedanke einen anderen Menschen erreichen kann.

 

Vielleicht ist es genau das, was mich an diesem Erlebnis so bewegt, denn auch ein Schmetterling setzt sich manchmal nur für wenige Augenblicke neben uns. Er fordert nichts, er erklärt nichts und trotzdem kann seine Anwesenheit etwas in uns hinterlassen. Genau das wünsche ich mir auch für Engelsherz. Dass Menschen kommen und irgendwann wieder weitergehen, aber vielleicht etwas mitnehmen.

 

Einen Gedanken.

Ein bisschen Hoffnung.

Mut.

Liebe.

Vertrauen.

Oder die Erinnerung daran, dass Veränderung möglich ist.

 

Dann hätte das, was ich tue, für mich bereits einen tiefen Sinn und vielleicht liegt die Botschaft nicht im Zeichen allein. Dieses Erlebnis hat mich noch an etwas anderes erinnert. Wenn uns etwas Besonderes begegnet, suchen wir häufig sofort nach einer Bedeutung.

 

Was bedeutet ein Distelfalter spirituell?

Was bedeutet diese Zahl?

Was will mir dieses Tier sagen?

 

Auch solche Deutungen können wunderschöne Impulse geben. Doch vielleicht sollten wir vorher noch etwas anderes tun und uns selbst fragen. Denn ein Distelfalter kann für zwei Menschen etwas vollkommen Unterschiedliches bedeuten. Für mich trägt er inzwischen eine Geschichte.

 

Da ist der Schmetterling in meinen Haaren.

Da sind die Raupen, die ich begleiten durfte.

Da sind die Freilassungen.

Da sind die Falter auf meiner Hand.

Da ist die Begegnung auf meiner Terrasse.

Und vieles mehr...

Und nun ist da diese aufgeschlagene Magazinseite.

 

Erst diese persönliche Geschichte macht den Distelfalter zu meinem Symbol. und genau darin könnte auch für dich ein wichtiger Gedanke liegen: Bevor du nach der Bedeutung eines Zeichens suchst, halte einen Augenblick inne. Vielleicht helfen dir diese Fragen:

 

Was habe ich in diesem Moment empfunden?

Woran hat mich diese Begegnung erinnert?

Was beschäftigt mich gerade in meinem Leben?

Ist mir dieses Symbol schon früher begegnet?

Gibt es vielleicht mehrere kleine Erlebnisse, die sich miteinander verbinden?

Was bedeutet es für mich persönlich?

 

Du kannst solche Erlebnisse auch aufschreiben. Nicht, um zwanghaft nach Zusammenhängen zu suchen, sondern um sie nicht sofort wieder zu vergessen. Manchmal blättern wir Wochen oder Monate später durch unsere Aufzeichnungen und erkennen plötzlich einen roten Faden  und manchmal erkennen wir keinen, auch das darf sein. Spiritualität bedeutet für mich nicht, hinter allem zwangsläufig ein Zeichen finden zu müssen. Sie kann auch einfach bedeuten, mit offenen Augen, offenem Herzen und einer achtsamen Haltung durchs Leben zu gehen.

Der Schmetterling erinnert uns noch an etwas anderes. Eine Raupe wird nicht von einem Augenblick auf den anderen zum Schmetterling, denn dazwischen liegt Veränderung. Eine Zeit, in der von außen kaum sichtbar ist, was gerade entsteht und irgendwann öffnen sich Flügel. Vielleicht ist das eine der schönsten Botschaften, die wir aus der Natur für unser eigenes Leben mitnehmen können:

 

Nicht jede Entwicklung muss sofort sichtbar sein.

Manchmal wächst etwas bereits, obwohl wir noch keine Ergebnisse sehen.

Manchmal befinden wir uns mitten in einer Veränderung und erkennen erst viel später, wofür sie notwendig war.

Und manchmal schauen wir irgendwann zurück und stellen erstaunt fest:

Ich bin längst weitergegangen.

Vielleicht dürfen wir deshalb unseren eigenen Veränderungen ein wenig mehr Zeit geben.

Nicht jede Antwort muss heute kommen.

Nicht jeder Weg muss bereits vollständig vor uns liegen.

Und nicht aus jedem Samen muss morgen schon ein Baum geworden sein.

 

Mein Gedanke dazu

Eigentlich wollte ich diese Woche nichts schreiben und vielleicht berührt mich gerade das im Nachhinein besonders. Ich musste keinen Gedanken suchen, ich saß einfach auf meiner magischen Seite im Garten, nahm ein Magazin zur Hand und blätterte darin. Dann kam diese eine Seite, ein Distelfalter, Worte über Hoffnung und Engel, die Erinnerung an mein eigenes Foto, meine vergangenen Begegnungen und plötzlich auch die Erkenntnis, wie viel von dem, was ich dort empfand, mit meinem eigenen Weg und mit Engelsherz verbunden ist. Vielleicht war es Zufall, vielleicht war es für mich ein Schicksalszeichen, oder es war einfach einer dieser besonderen Augenblicke, in denen Außen und Innen für einen kurzen Moment zusammenpassen. Ich lasse die Antwort offen auch wenn mein Inneres die Antwort kennt. Denn für mich ist etwas anderes viel wichtiger: Es hat mich berührt.

Und aus einem Moment, über den ich beinahe hinweggeblättert hätte, ist nun dieser Gedanke der Woche entstanden. Vielleicht begegnet auch dir in den kommenden Tagen etwas, das dich plötzlich innehalten lässt, dann musst du nicht sofort fragen:

 

„Was soll mir dieses Zeichen sagen?“

Frag dich vielleicht zuerst:

„Was berührt es gerade in mir?“

 

Denn manchmal finden wir die wertvollste Antwort nicht in einem Buch und nicht im Internet, manchmal finden wir sie in unserer eigenen Geschichte und vielleicht ist genau dort der Ort, an dem aus einem kleinen Zeichen etwas ganz Persönliches wird.


Wenn ein Gedanke plötzlich alles wieder infrage stellt

Meine Schaukel im Garten im morgendlichen Sonnenlicht mit einem gelben Lichtstrahl, der Ort, an dem meine Gedanken zu Engelsherz entstanden sind.
Mein Schreibplatz auf der Schaukel im Garten mit Notizbuch, Laptop und einer Tasse Tee. Hier entstanden meine persönlichen Gedanken zu Engelsherz

Ich habe beide Bilder hier an meinem Platz im Garten aufgenommen und nichts daran verändert. Auf dem einen zeigt sich dieser gelbliche Lichtstrahl, auf dem anderen nicht und gerade dieser Unterschied machte den Augenblick für mich noch bemerkenswerter.

 

Sonntagmorgen, 7 Uhr. Ich sitze hier auf meiner Schaukel im Garten, habe Räucherstäbchen positive Vibes und Salbei angezündet, als Begleitung für diese Gedanken. Und gerade als ich das Wort „Salbei“ schrieb, fiel mir ein, dass ich letzte Nacht einen Traum hatte. Darin war eine Frau mit einem vertrauten Gesicht. Sie streichelte mich an meinen Wangen und sagte mir, dass ich eine zarte Haut habe und diese durch den Salbei gereinigt sei. Komisch, denn genau nach dieser Nacht, ohne dass ich vorher bewusst an diesen Traum gedacht hatte, war mir danach, heute Morgen Salbei anzuzünden.


Eigentlich wollte ich diesen Traum gar nicht mit euch teilen, denn meine Gedanken waren ganz andere. Aber als mir diese Erinnerung beim Schreiben plötzlich wieder in den Kopf kam, musste sie mit aufs Papier. Mein Unterbewusstsein scheint es in diesem Moment für wichtig gehalten zu haben. Und auch spirituell gefällt mir der Gedanke dahinter: Salbei wird seit langer Zeit mit Reinigung verbunden. Die Haut wiederum ist unsere Grenze zwischen uns selbst und der Außenwelt. Für mich könnte dieser Traum deshalb sinnbildlich etwas damit zu tun haben, was ich an mich heranlasse, was ich nicht mehr mit mir herumtragen möchte und was wieder klarer werden darf. Wer diese Frau in meinem Traum war, weiß ich nicht und genau das muss ich auch nicht wissen.


Gestern war ein Tag mit Streit und dieser Streit hat wieder Gedanken in mir geweckt, meine Website zu löschen. Dieses Projekt ist aus einem ganz besonderen Hintergrund und aus tiefstem Herzen entstanden. Ich bin dankbar, dass meine Familie mich dabei unterstützt. Allerdings gab es auch immer wieder kleine Unstimmigkeiten, die letztendlich dazu führten, dass ich erneut angefangen habe, alles infrage zu stellen. Und trotzdem möchte ich mich wieder von diesem Gedanken abwenden, denn wenn ich ganz tief in mich hineinfühle, weiß ich, wie viel von mir in Engelsherz steckt. Eine Begegnung, die ich erst ganz anders zugeordnet hatte, hat dieses ausgelöst. Ich danke dafür, denn sonst wären jetzt nicht die Gedanken so in mir entstanden, die ich nun in mir trage.


Sehr abgeschweift von meinem eigentlichen Gedanken? Ja, vielleicht. Aber genau so entstehen meine Texte. Meine Website ist von Anfang an aus einem sehr tiefen und besonderen Hintergrund gewachsen. Ich bin die Frau, die in Frieden mit sehr vielem dankbar ist, auch für das was in meinem Leben nicht so schön war. Einen lieben Dank schicke ich dabei auch an eine Frau hoch in den Himmel. Ohne sie jemals persönlich kennengelernt zu haben, wäre manches wahrscheinlich nicht so gekommen, wie es gekommen ist. Auch sie gehört auf ihre Weise zu der Geschichte, die hinter Engelsherz steht.

 

🖤🪽Einen ganz herzlichen und lieben Dank an diese Frau, von ihrer Perle🪽🖤


Am Anfang dachte ich noch, meine Texte würden nur gelesen, wenn ich meine eigenen Bilder mit KI verschönere. Aber irgendwann habe ich mich dazu entschieden, meine Bilder möglichst selbst zu machen. Da steckt Gefühl dahinter, und das ist für mich wichtiger, als ein gestelltes Bild. Ich wollte von Anfang an authentisch mit dieser Website sein, doch irgendwann sagte etwas in mir: Du schaffst das so nicht und deshalb wollte ich KI nutzen, um aus zwei authentischen eigenen Bildern ein künstliches Bild entstehen zu lassen. Dann habe ich mich selbst gefragt:

 

Tanja, ist deine eigene Arbeit nicht viel mehr wert, als irgendein perfektes KI-Bild?


Und genau das ist etwas, worüber ich inzwischen noch einmal anders denke. Ich möchte meine Bilder genauso authentisch sein lassen wie meine Texte, nicht alles muss perfekt aussehen. Ein Bild darf aus meinem Garten kommen, ein bisschen schief sein, einen unerwarteten Lichtstrahl haben oder genau den Moment zeigen, in dem ich gerade sitze und schreibe. Denn genau dort entsteht Engelsherz. Nicht in einer perfekten Kulisse, sondern mitten in meinem Leben.


Gestern kamen dann noch zwei Begegnungen hinzu, die mich bis heute beschäftigen. Eine grüne Laubheuschrecke landete an meinem Bein. Später befand sich eine ziemlich große Libelle mit grünen Anteilen sogar in unserem Wohnzimmer. Sie saß am Fenster bei meinen Blumen. Als ich ihr hinaus helfen wollte, setzte sie sich auf meinen Staubwedel und ließ sich damit bis zur Terrassentür bringen, bevor sie wieder in die Freiheit konnte.


Natürlich kann ich das ganz bodenständig betrachten. Tiere verirren sich, landen irgendwo und suchen ihren Weg wieder hinaus. Aber Tiere sind für mich gleichzeitig immer wieder Symbole in meiner spirituellen Welt, genauso wie bestimmte Zahlen, Begegnungen und andere kleine Dinge, die mir im Alltag auffallen. Deshalb darf für mich auch die spirituelle Seite dieser Begegnungen ihren Platz haben.


Die Laubheuschrecke verbinde ich mit Bewegung, dem nächsten Schritt und dem Mut, nicht ewig an derselben Stelle stehen zu bleiben. Dass sie ausgerechnet auf meinem Bein landete, finde ich in diesem Zusammenhang besonders schön. Unsere Beine tragen uns schließlich auf unserem Weg. Für mich kann sie deshalb sinnbildlich die Frage mitgebracht haben:

 

Willst du wirklich alles aufgeben, oder brauchst du gerade nur den Mut für deinen nächsten Schritt?


Die Libelle steht für mich noch einmal für etwas anderes. Sie erinnert mich an Wandlung, einen Perspektivwechsel und daran, dass Veränderung nicht automatisch bedeutet, etwas zerstören zu müssen. Besonders berührt mich im Nachhinein, dass sie in unserem Wohnzimmer war und sich von mir hinaus in die Freiheit bringen ließ. Nach einem Tag, an dem Familie, Streit und mein Wunsch, Engelsherz zu löschen, so präsent waren, empfinde ich dieses Bild als bemerkenswert. Nicht als Beweis für irgendeine Botschaft und auch nicht als Vorhersage. Aber als Symbol dafür, dass etwas einen anderen Weg finden kann, ohne dass man es gleich aus seinem Leben streichen muss.


Und dann entstand heute Morgen noch dieses Foto von meiner Schaukel. Erst beim Betrachten fiel mir dieser gelbe Lichtstrahl auf, der von der Sonne in das Bild hineinzieht. Ganz nüchtern betrachtet kann so etwas natürlich durch das einfallende Sonnenlicht und die Kamera entstehen.  Spirituell allerdings darf es für mich trotzdem eine Bedeutung bekommen. Gelb verbinde ich mit Zuversicht, Lebensfreude, Klarheit und neuer Kraft und ausgerechnet dieses Licht fällt auf den Ort, an dem ich sitze, schreibe, nachdenke und wieder versuche, bei mir anzukommen.


Das gefällt mir sogar besser, als wenn ich dieses Bild geplant hätte. Denn ich habe den Lichtstrahl nicht bestellt, nicht künstlich hineingesetzt und nicht versucht, ein spirituelles Foto zu erschaffen. Er war einfach da und genau deshalb passt dieses Foto für mich zu dem Gedanken, der sich heute Morgen immer stärker herauskristallisiert:

 

Nicht alles, was echt ist, muss perfekt sein.

Und nicht alles, was gerade schwierig ist, muss deshalb beendet werden.


Ich möchte meine Texte weiterhin zuerst auf Papier entstehen lassen. und erst danach tippe ich sie in den Computer. Auch deshalb, weil Menschen heute so vieles nur noch hierüber erreichen. Aber das Papier bleibt der Ort, an dem meine ersten Gedanken entstehen, mit durchgestrichenen Wörtern, Ergänzungen, Fragen und manchmal auch einem Satz, der plötzlich in eine ganz andere Richtung führt. Genau das gehört zu mir. Und genau dasselbe gilt auch für Engelsherz, es muss nicht perfekt sein. Es muss nicht aussehen wie etwas, das von Anfang bis Ende geplant wurde. Es darf wachsen, sich verändern, Fehler haben und mich manchmal selbst überraschen. Wie auch jetzt gerade wieder. Denn eigentlich waren in meinen ersten Gedanken einige Sätze anders, oder sogar der komplette Text. Aber das bin ICH und ENGELSHERZ  und es fühlt sich richtig an.


Der Traum mit dem Salbei, die Laubheuschrecke auf meinem Bein, die Libelle in unserem Wohnzimmer und dieser gelbe Sonnenstrahl auf meinem Foto.Ich kann nicht wissen, ob all das irgendeinen tieferen Zusammenhang besitzt, aber ich weiß, dass es etwas in mir ausgelöst hat und das ist für mich bereits wertvoll genug.


Denn vielleicht lautet die Frage heute gar nicht mehr:


Soll ich Engelsherz löschen?


Viel mehr:


Wie kann Engelsherz weiterwachsen, ohne dass ich dabei das verliere, weshalb ich überhaupt damit angefangen habe?


Und auf diese Frage möchte ich mir nicht heute sofort eine endgültige Antwort geben. Ich möchte sie mitnehmen, auf meine Schaukel, auf mein Papier und in die nächsten Tage. Denn wenn Engelsherz weitergeht, dann möchte ich vor allem eines bewahren:


Das Echte.

Das Unperfekte.

Das, was aus meinem Herzen kommt.


Wir wollten nur ein Auto kaufen und nahmen so viel mehr mit nach Hause

 

 

Am 22. August 2026 waren wir als Familie unterwegs, um für meine Tochter Caro nach einem Auto zu schauen. Das erste Auto, das wir besichtigen wollten, war bereits geplant. Doch das zweite Auto, das später für uns eine so besondere Bedeutung bekommen sollte, kam eigentlich ganz ungeplant dazu.

Ich hatte an diesem Tag überhaupt nicht vor, noch einmal nach Autos zu suchen. Trotzdem öffnete ich ganz spontan Kleinanzeigen und gleich in dem Moment, als ich die Seite aufmachte, fiel mir bereits die zweite Anzeige ins Auge. Es war genau dieses Auto. Ich hatte weder gezielt danach gesucht noch damit gerechnet, an diesem Tag noch ein weiteres Fahrzeug zu finden. Trotzdem sprach mich die Anzeige spontan an, und so vereinbarten wir noch für denselben Tag um 11 Uhr einen Besichtigungstermin.

Bevor es dazu kam, schauten wir uns zunächst das bereits geplante erste Auto an. Dort fiel mir sofort die Zahl 1122 auf dem Kennzeichen auf. Diese Zahl wurde für mich zu einem ersten Hinweis. Wir hatten den 22. August, und ausgerechnet um 11 Uhr sollten wir uns das zweite, so unerwartet gefundene Auto anschauen. Später stellte sich heraus, dass auch auf dem Kennzeichen des zweiten Autos die 22 stand. Genauer gesagt waren es die Zahlen 1922 und diese erkannte ich als Jahreszahl, die intuitiv irgendetwas mit meinen Ahnen zu tun hat. 

Gerade die 22 hat für mich schon lange eine besondere Bedeutung und begegnet mir immer wieder. Und nun standen dort die 11 und die 22 auf dem Kennzeichen des ersten Autos, während unser spontaner zweiter Termin am 22., um 11 Uhr bevorstand. In diesem Moment wusste ich natürlich noch nicht, was uns dort erwarten würde, aber ich wurde aufmerksam.

Auf der Fahrt zu diesem zweiten Auto sahen wir zwei Störche auf einem Feld, auch das empfand ich als besonders passend. Der Storch steht spirituell unter anderem für Glück, Neubeginn, Veränderung und dafür, dass etwas Neues ins Leben kommen darf. Für mich war das in diesem Moment ein schöner Hinweis auf einen Neubeginn für Caro und auf das Auto, das möglicherweise bald zu ihrem eigenen Weg gehören würde.

Kurz vor der Besichtigung des zweiten Autos waren uns außerdem zwei Hasen aufgefallen, die sehr schnell weg liefen. Auch sie blieben mir im Gedächtnis, da sie für mich in diesem Moment Wachsamkeit und Aufmerksamkeit  symbolisierten. Es fühlte sich für mich wie eine kleine Aufforderung an, bei diesem zweiten Fahrzeug ganz genau hinzuschauen und auf meine Intuition zu hören.

Als wir dort ankamen, stand das Auto auf dem Parkplatz einer freichristlichen Kirche in der Siebensternstraße. Allein dieser Straßenname fiel mir sofort auf. Die Sieben hat für uns als Familie eine ganz persönliche Bedeutung, gleichzeitig wird die Sieben spirituell mit Vollständigkeit, Vertrauen, innerer Erkenntnis und der Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem Spirituellen verbunden.

Dazu kamen die Sterne. Sie stehen für mich für Glück, Hoffnung, Orientierung, Schutz und sie erinnern mich daran, dem eigenen Weg zu vertrauen und auch dann weiterzugehen, wenn man noch nicht genau weiß, wohin dieser Weg führen wird.

Die Siebensternstraße verband für mich deshalb beides miteinander. Eine Zahl, die für uns als Familie eine persönliche Bedeutung hat und die Sterne als Symbol für Hoffnung, Schutz und Orientierung. Ausgerechnet dort stand das Auto, das wir uns für Caro anschauen wollten.

 

Dieses Auto ist es schließlich auch geworden.

 

Allerdings nicht nur, weil die Kilometerleistung und der Gesamtzustand gut waren. Es gab noch einen weiteren Grund, der für mich viel tiefer ging und mich emotional sehr berührte.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass der Verkäufer sein Auto für eine Frau aus seiner Kirchengruppe verkaufte. Diese Frau benötigte dringend Medikamente, die sie selbst bezahlen musste. Er hatte sogar ausgerechnet, für wie viele Monate das Geld aus dem Autoverkauf für diese Medikamente reichen würde.

 

Diese Hilfsbereitschaft hat mich tief berührt.

 

Da war ein Mensch, der sich um etwas kümmerte, wovon er selbst keinen persönlichen Vorteil hatte. Er übernahm den Verkauf, rechnete aus, wie lange das Geld für die Medikamente reichen würde, und setzte seine Zeit und seine Kraft dafür ein, einer anderen Frau in einer schwierigen Situation zu helfen.

Meine Tochter hatte ihr Geld selbst verdient und für ihr Auto angespart, mein Partner und ich legten zur Unterstützung noch etwas dazu. Dieser Kauf bekam plötzlich für mich eine tiefere Bedeutung, die weit über ein Auto hinausging. Caro konnte sich mit ihrem eigenen Geld einen Wunsch erfüllen und einen weiteren Schritt in ihre Selbstständigkeit gehen und gleichzeitig würde dieses Geld einer Frau helfen, die dringend darauf angewiesen war. Wir kamen mit dem Verkäufer immer mehr ins Gespräch und es entstand eine sehr herzliche Begegnung. Doch das sollte noch nicht alles sein.

Mein Partner entdeckte vorne im Auto eine kleine Jesusfigur, die der Verkäufer uns schließlich netterweise überließ. Ich selbst hatte sie zunächst gar nicht bemerkt. Als ich sie sah, passte sie für mich auf besondere Weise zu allem, was wir an diesem Ort gerade erlebt hatten. Im Auto lag noch etwas, ein Kugelschreiber mit der Aufschrift „JESUS LIEBT DICH!“.

Auch den hätte man einfach als einen liegen gebliebenen Kugelschreiber betrachten können. Doch für mich bekam gerade dieser Gegenstand noch eine persönliche Bedeutung. Mit einem Kugelschreiber schreiben wir Gedanken auf, halten Erinnerungen fest, treffen mit unserer Unterschrift Entscheidungen und schreiben unsere eigene Geschichte weiter.

 

Und ich selbst liebe es zu schreiben.

 

Deshalb berührte mich auch dieses kleine Detail. Für mich konnte der Kugelschreiber sinnbildlich dafür stehen, weiterzuschreiben, meinen eigenen Weg weiterzugehen und all das festzuhalten, was mir im Leben begegnet und was ich anderen Menschen mit meinen Worten weitergeben möchte. Ob er nun tatsächlich ein Zeichen für mich war oder nicht, ist dabei gar nicht entscheidend. Entscheidend ist für mich, dass ich ihn wahrgenommen habe und dass er etwas in mir ausgelöst hat. Eigentlich nicht irgendwas, sondern dass ich endlich meine Zweifel mit Engelsherz ablegen darf und weiter machen soll, damit ich und der liebevollen Unterstützung meiner Familie, noch viele Menschen, die Hilfe benötigen erreichen kann.

Der Verkäufer nahm uns für die vertraglichen Details noch mit in die freichristliche Kirche, in eine große Räumlichkeit. Die für mich etwas Besonderes war, denn dort stand eine Orgel. Für mich ist eine Orgel mit der unsichtbaren Anwesenheit des Göttlichen und auch mit der Stimme der Seele verbunden. Gleichzeitig hatte sie für mich einen ganz persönlichen Bezug. Ich selbst habe als Kind Orgelunterricht genommen und spiele auch heute noch auf einem Keyboard in meinem Engelzimmer. Doch nicht nur die Orgel berührte mich. Wir erfuhren auch, dass Kinder diesen Ort besuchen, dort basteln, singen und miteinander Zeit verbringen.

Diese ganze Begegnung berührte meine Tochter, meinen Partner und mich so sehr, dass wir ganz spontan beschlossen, noch einen kleinen Betrag an die Kirche zu spenden. Der Verkäufer gab uns, ohne Wunsch von uns, dafür eine Spendenquittung über 30 Euro für humanitäre Hilfe mit.

Seit gestern  beschäftigt mich/uns diese Begegnung immer noch und wenn ich darüber nachdenke, kommen mir Tränen. Nicht, weil ich traurig bin, sondern weil mich all das zu tiefst berührt und gleichzeitig macht es mich stolz und glücklich, dass wir im Hintergrund einem Menschen, der dringend Hilfe benötigt, ein kleines Stück mit helfen konnten.

Natürlich kann man diesen ganzen Tag auch vollkommen bodenständig betrachten. Wir wollten ein Auto kaufen, wir haben zwei Fahrzeuge besichtigt, wir haben uns für eines entschieden, ein hilfsbereiter Mann verkaufte es für eine Frau, die das Geld für ihre Medikamente benötigt und wir besuchten eine Kirche und spendeten 30 Euro.

 

Aber genau das ist für mich Spiritualität im Alltag.

 

Ich darf die ganz reale Geschichte sehen und gleichzeitig wahrnehmen, was mir persönlich auf diesem Weg begegnet ist. Die 1122 auf dem ersten Kennzeichen, der 22. August, der Termin um 11 Uhr, das ungeplante Finden des zweiten Autos direkt in der zweiten Anzeige, die zwei Störche, die zwei Hasen, die Siebensternstraße, die für unsere Familie bedeutsame Sieben, die Sterne, die Kirche, die Jesusfigur, der Kugelschreiber mit seiner Botschaft, die Orgel und Kinder, die dort Zeit verbringen.

Jeder einzelne dieser Momente hätte für sich genommen einfach nur ein Zufall oder eine ganz alltägliche Beobachtung sein können. Doch zusammengenommen haben sie diesen Tag für mich zu etwas Besonderem gemacht.

Und am Ende führte alles zu etwas ganz Bodenständigem und gleichzeitig sehr Menschlichem. Ein Auto wechselte seinen Besitzer, meine Tochter konnte einen weiteren Schritt in ihre Selbstständigkeit gehen und das Geld konnte gleichzeitig einer Frau helfen, die dringend Unterstützung benötigt.

 

Genau darin liegt für mich der eigentliche Wert dieser Geschichte.

 

Mein Gedanke 

Manchmal suchen wir nach Zeichen und manchmal begegnen sie uns mitten im ganz normalen Alltag. Entscheidend ist für mich nicht, beweisen zu können, ob etwas tatsächlich ein Zeichen war. Entscheidend ist, was es in uns auslöst und was wir daraus machen. Denn Spiritualität bedeutet für mich nicht nur, Zahlen, Tiere oder besondere Begegnungen wahrzunehmen. Sie bedeutet auch, hinzuschauen, mitzufühlen und zu handeln. Zeichen können uns berühren, doch durch unser eigenes Handeln können auch wir zu einem kleinen Zeichen für einen anderen Menschen werden.

Und manchmal fahren wir los, um einfach nur ein Auto zu kaufen oder etwas anderes ganz Alltägliches zu erledigen und kommen aber mit einer Geschichte nach Hause, die viel wertvoller ist als alles, womit wir gerechnet haben. 

 

Die Magie ist überall, so lange wir daran glauben


Nachtrag – Erst später erfuhren wir, dass alles mit einem Gebet begann

Nachdem ich diese Gedanken aufgeschrieben hatte, wollten mein Partner und ich uns noch einmal bei dem Verkäufer des Autos bedanken. Wir erzählten ihm, wie sehr uns diese Begegnung berührt hatte und dass es für uns ein schönes Gefühl ist, mit dem Autokauf gleichzeitig ein kleines Stück dazu beigetragen zu haben, einem anderen Menschen zu helfen.

 

🤍Seine Antwort hat uns tief berührt🤍

 

Er schrieb uns, dass auch er sich sehr über unsere Begegnung gefreut habe. Dann erzählte er uns etwas, das wir an dem Tag des Autokaufs noch gar nicht wussten. Am Abend zuvor hatte er zu Jesus Christus gebetet und um Hilfe gebeten.

 

Er schrieb:

 

«„Für mich war das wirklich ein kleines Wunder. Am Abend zuvor hatte ich zu Jesus Christus gebetet und ihn um Hilfe gebeten. Ich bin mir sicher, dass Sie von ihm geschickt wurden.“»

 

Dieses Zitat veröffentliche ich mit seiner persönlichen Zustimmung. Name und persönliche Angaben bleiben selbstverständlich geschützt.

Als wir diese Worte lasen, bekam diese Begegnung für uns noch einmal eine weitere Bedeutung. Denn während ich selbst an diesem Tag die Zahlen, die Tiere, die Straße, die Jesusfigur, den Kugelschreiber und all die anderen kleinen Begebenheiten wahrgenommen hatte, wusste ich nicht, dass auf der anderen Seite bereits am Abend zuvor ein Mensch gebetet hatte und genau das berührt mich so sehr.

Ich glaube an die Kraft des Gebets. Dabei bedeutet Gebet für mich nicht, dass sich jeder Wunsch genauso erfüllen muss, wie wir ihn aussprechen. Manchmal zeigt sich eine Antwort möglicherweise in einer Begegnung, einer helfenden Hand, einer unerwarteten Möglichkeit oder darin, dass Menschen im richtigen Moment füreinander da sind.

Der Verkäufer schrieb uns später noch etwas, das wunderbar zu dem passt, was ich mit diesem Gedanken der Woche weitergeben möchte.

 

Christus habe uns gebeten, freundlich zueinander zu sein und einander zu helfen. Er selbst empfindet das, was er für die Frau getan hat, gar nicht als etwas Besonderes. Für ihn ist Geld nicht das Wichtigste im Leben.

 

Gerade diese Haltung hat uns unendlich beeindruckt und diese spiegelt auch unsere Einstellung. Denn vielleicht beginnt ein gutes Miteinander genau dort. Nicht bei großen Worten oder außergewöhnlichen Taten, sondern bei Menschen, die sehen, dass jemand Hilfe braucht, und etwas tun. Bei einem Gebet, bei einem Gespräch, bei einer kleinen Spende, oder bei jemandem, der seine Zeit einsetzt, um für einen anderen Menschen ein Auto zu verkaufen, damit dringend benötigte Medikamente bezahlt werden können. Was für uns mit der Suche nach einem Auto begann, hat Menschen miteinander verbunden, die sich vorher überhaupt nicht kannten.

 

Und genau das ist die schönste Ergänzung zu meinem Gedanken:

 

Wir wissen manchmal nicht, wer gerade um Hilfe bittet, wer betet oder wer darauf hofft, dass sich ein Weg öffnet. Aber wir können jeden Tag selbst ein Teil von etwas Gutem sein, durch Menschlichkeit, Mitgefühl und die Bereitschaft, füreinander da zu sein. Für uns wird diese Begegnung deshalb immer in Erinnerung und etwas Besonderes bleiben.


Eine Wochenendreise, die noch lange in mir weiterwirkte

 

Historischer Pavillon umgeben von alten grünen Bäumen im Kurpark von Bad Homburg.

 

Mein Gedanke der Woche erscheint dieses Mal erst am Mittwoch. Und eigentlich passt genau das zu dem, was diese Beiträge für mich bedeuten. Ein Gedanke der Woche soll nicht entstehen, nur weil Montag ist und etwas veröffentlicht werden muss. Er soll aus einem wirklichen Gedanken, einer Begegnung, einer Erfahrung oder einem Gefühl heraus wachsen. Ich möchte hier nichts schreiben, nur damit etwas Neues auf meiner Seite steht. Es soll authentisch bleiben und zu dem passen, was mich gerade wirklich bewegt.

Unser besonderes Wochenende bei den Heilquellen in Bad Homburg hat länger in mir nachgewirkt, als ich zunächst erwartet hatte. Es waren so viele kleine Begegnungen, Wahrnehmungen und Augenblicke, die ich erst einmal für mich sortieren wollte. Je länger ich sie wirken ließ, desto mehr fügte sich zusammen. Aus einzelnen Erlebnissen entstand für mich ein roter Faden aus Himmel und Erde, Ahnen und Engeln, Vergangenheit und Zukunft, Loslassen und langsamem Wachstum. Genau deshalb durfte dieser Gedanke der Woche ein paar Tage brauchen.

Es kann also durchaus vorkommen, dass mein neuer Gedanke der Woche nicht gleich am Montag erscheint, sondern erst am Dienstag, Mittwoch oder an einem anderen Tag. Ich möchte mich dabei nicht nach einem festen Wochentag richten, sondern nach dem, was sich für mich stimmig anfühlt. Genau diese Echtheit gehört für mich zu Engelsherz.

Auch deshalb habe ich die Engelsherz-Chronik ins Leben gerufen. Dort bleiben meine Gedanken der Woche erhalten und können später noch einmal nachgelesen werden. Niemand muss an einem bestimmten Montag auf meiner Seite vorbeischauen, um einen Beitrag nicht zu verpassen. Die Chronik sammelt diese Gedanken und lässt mit der Zeit eine Spur durch meine Wochen, meine Erlebnisse und auch durch meine eigene Entwicklung entstehen.

Und vielleicht passt gerade das besonders gut zum heutigen Thema. Denn es handelt davon, dass nicht alles nach einem festen Zeitplan wachsen muss. Einige Dinge brauchen Zeit, bis wir erkennen, was sie für uns persönlich bedeuten. Aber nun komme ich zum Gedanken der Woche.

Eigentlich begann alles schon am frühen Morgen des 28. August 2026, noch bevor unsere Reise richtig angefangen hatte. Kurz vor dem Aufstehen, in diesem besonderen Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, war plötzlich ein einziges Wort ganz deutlich in meinem Kopf

 

Westfaliastraße

 

Später begann ich, dieses Wort für mich auseinander zunehmen. West ist die Himmelsrichtung des Sonnenuntergangs, für mich trägt sie deshalb etwas von Loslassen, Abschied und Übergang in sich. Westfalen ließ mich an die Menschen denken, die lange vor uns auf diesem Land gelebt haben und damit an Ahnen, Herkunft und Wurzeln. Eine Straße wiederum ist für mich der Weg, den wir gehen. Interessanterweise führte unsere Reise an diesem Tag tatsächlich in südwestliche Richtung zu den Heilquellen.

Auf meinem Arbeitsweg lief außerdem eine kleine Maus von rechts nach links über die Straße. Auch darin erkannte ich später ein Bild für meinen eigenen Weg. Noch einmal zurückschauen, wahrnehmen, was hinter mir liegt, und trotzdem weitergehen. Die Maus braucht dafür keine großen Sprünge, sie bewegt sich in kleinen, aufmerksamen Schritten. Genau dieses langsame Vorangehen sollte mir an diesem Wochenende noch mehrfach begegnen.

An diesem Morgen beschäftigte mich auch die Mondfinsternis und der kurz darauf folgende Vollmond. Der Übergang vom Schatten zum wieder ganzen Mond wurde für mich zu einem Sinnbild dafür, dass auch aus dunkleren Zeiten wieder etwas Ganzes und Helles entstehen kann. Dabei begegnete mir erneut die 6, meine persönliche Jahreszahl für 2026. Ich sehe darin einen persönlichen Begleiter und Erinnerungsanker für dieses Jahr.

Während unseres Wochenendes geschah dann etwas, das ich bis heute außergewöhnlich finde. An zwei aufeinanderfolgenden Abenden waren wir im selben kleinen griechischen Restaurant, wo es so  richtig gemütlich war. Am Freitagabend sah ich dort einen Mann, der meinem Chef für mich verblüffend ähnlich sah. Am Samstagabend geschah es erneut. Dieses Mal sah ich eine Frau, die mich genauso stark an meine Chefin erinnerte. Erst mein Chef, am nächsten Abend meine Chefin, beide in fremden Menschen und beide am selben Ort.

Bei der Frau fiel mir zusätzlich auf, dass sie vier Kinder hatte. Die Vier verbinde ich für mich mit Stabilität, einem guten Fundament, Arbeit und Erfolg. Daraus entstand ein Gedanke, der sehr gut zu meiner derzeitigen Lebensphase passt. Arbeit und Hobby dürfen langsam miteinander wachsen. Nicht alles muss sofort verändert werden. Erfolg darf Schritt für Schritt entstehen und etwas Neues darf wachsen, während der sichere Boden noch bestehen bleibt.

Bodenständig betrachtet können uns natürlich Menschen begegnen, die anderen verblüffend ähnlich sehen. Trotzdem empfand ich diese beiden Begegnungen wie einen Spiegel meiner derzeitigen Arbeitswelt. Sie ließen in mir eine Frage entstehen:

 

Wo stehe ich heute und wohin möchte ich mich weiterentwickeln?

 

Während dieser Tage begegneten mir zwei schwarze Federn, eine weiße Rose, eine lila Blume, Steine, Brunnen und ein Olivenbaum. Auch drei Erdmännchen entdeckten wir, was diesen Augenblick für uns besonders machte, denn Arne liebt diese Tiere. Ein Einhorn fügte sich ebenfalls in meine Wahrnehmungen ein. Für mich steht es für den Teil meines Lebens, in dem Magie, Fantasie und Spiritualität ihren Platz behalten dürfen.

Bodenständigkeit bedeutet für mich nicht, alles Geheimnisvolle auszuschließen. Ich möchte mit beiden Füßen auf der Erde stehen und gleichzeitig mein Herz für das öffnen, was sich nicht immer erklären lässt.

 

 

Eine weitere Erfahrung machte ich im Kurpark, als ich mich vor einer steinernen Darstellung hinsetzte. In diesem Augenblick nahm ich meinen Körper auf eine Weise wahr, die ich so nicht erwartet hatte. Mein Oberkörper, meine Arme und meine Beine fühlten sich ganz gewöhnlich an. Doch mein Hinterteil fühlte sich plötzlich schwer und fest wie Stein an. Fast so, als wäre ich an dieser Stelle festbetoniert oder selbst ein Stück weit in Stein gemeißelt worden.

Bei der Darstellung handelt es sich um das Samariterdenkmal, das dem Gedenken an den Samariterdienst im Krieg gewidmet ist. Das Denkmal wurde 1920 geschaffen. 

Ob meine körperliche Wahrnehmung irgendeinen Zusammenhang mit diesem Ort hatte, kann ich nicht wissen. Es kann dafür ganz natürliche körperliche Erklärungen geben. Trotzdem war dieser Moment für mich bemerkenswert, gerade weil ich erst danach noch einmal bewusster über die Bedeutung des Denkmals nachdachte.

Spirituell entstand für mich daraus ein anderes Bild. Stein steht für Beständigkeit, Erinnerung und etwas, das bleibt. Ein Denkmal wiederum bewahrt Erinnerung. Es hält etwas fest, damit es nicht vergessen wird. Und genau an einem solchen Ort fühlte sich ausgerechnet ein Teil meines Körpers für einen Augenblick selbst wie Stein an. Ich möchte daraus keine übernatürliche Erklärung machen, aber als persönliche Erfahrung durfte auch dieser Moment seinen Platz in meiner Reise bekommen.

 

Olivenbaum zwischen Rindenmulch und Pflanzgefäßen im Außenbereich unserer Unterkunft in Bad Homburg.

 

Besonders berührt hat mich später eine kleine Zusammenstellung direkt vor unserem Hotel Mystique. Zwischen Erde und Rinde entdeckte ich eine Nuss und eine kleine weiße Feder.

Die Erde steht für mich für Bodenständigkeit, Verwurzelung, Wachstum und unser Leben hier. Die Rinde gehörte einmal zu einem Baum und verbindet sich für mich deshalb mit Wurzeln, Herkunft, Stammbaum und Ahnen. Die Nuss trägt unter ihrer festen Schale bereits einen Kern. Noch ist von außen nicht zu erkennen, was daraus einmal entstehen könnte. Für mich ist sie ein wunderschönes Symbol dafür, dass etwas Neues längst angelegt sein kann und trotzdem Zeit und Schutz braucht.

Mitten in diesem erdigen Bild lag die weiße Feder. Federn verbinde ich persönlich mit dem Himmel, den Engeln, Schutz und geistiger Begleitung. In diesem kleinen Fund erkannte ich plötzlich sehr viel von dem wieder, was meine Spiritualität ausmacht.

Meine Wurzeln verbinden mich mit der Erde und meinen Ahnen und mein Herz verbindet mich mit dem Himmel und den Engeln. Ich gehe meinen Weg zwischen beiden Welten, getragen, verwurzelt und begleitet.

Selbst der Name Mystique passte für mich zu diesem Augenblick. Mystik, Geheimnis und etwas, das sich nicht vollständig erklären lässt. Ich muss nicht behaupten, dass jedes Tier, jede Feder oder jede Zahl für mich geschickt wurde. Gleichzeitig möchte ich auch nicht übergehen, wenn eine Begegnung etwas Besonderes in mir auslöst. Genau dort treffen für mich Spiritualität und Bodenständigkeit aufeinander.

Einer der intensivsten Augenblicke dieses Wochenendes erwartete mich am Luisenbrunnen. Als ich dort stand, bemerkte ich in beiden Händen eine ungewöhnliche Empfindung. Es fühlte sich an, als würden Steine darin liegen, und in einigen Fingerspitzen spürte ich ein Klopfen. Sobald ich mich aus diesem Bereich entfernte, verschwand diese Wahrnehmung.

Natürlich kann es dafür körperliche Erklärungen geben und ich kann nicht wissen, weshalb mein Körper gerade dort so reagierte. Für mich persönlich fühlte sich dieser Ort dennoch besonders an.

Dann kamen zwei kleine Vögel zum Brunnen. Einer blieb außerhalb sitzen, während der andere zum Wasser ging und trank. Als ich sie beobachtete, fiel mir etwas auf. Genauso standen auch Arne und ich dort. Arne befand sich außerhalb, während ich direkt am Brunnen stand. Ein Vogel draußen, einer an der Quelle. Arne draußen, ich am Brunnen.

Für mich war das ein wunderschönes kleines Spiegelbild von uns beiden. Zwei Menschen können gemeinsam ihren Weg gehen und einen Augenblick trotzdem unterschiedlich erleben. Einer beobachtet und begleitet, während der andere näher herangeht. Man muss nicht dasselbe wahrnehmen oder empfinden, um miteinander verbunden zu sein.

Auch ein Blatt, das mir plötzlich ins Haar flog, brachte mich gedanklich wieder zum Baum, zu meinen Wurzeln und zum Wachstum zurück.

Während unseres Spaziergangs im Park, entdeckte ich schließlich auf einem Transporter einen Satz, der mir sofort auffiel:

 

„Hier nimmt das Glück Fahrt auf.“

 

Gerade das Wort Fahrt passte für mich wunderbar zu diesem Wochenende. Wir waren tatsächlich unterwegs, aber auch in meinem Inneren beschäftigt mich schon länger die Frage, wohin mein eigener Weg führen wird. Meine Arbeit, das, was ich mir daneben aus dem Herzen aufbaue, meine Spiritualität und meine Wünsche für die Zukunft gehören alle dazu.

Glück muss nicht von heute auf morgen vor unserer Tür stehen. Fahrt aufzunehmen kann auch bedeuten, dass sich überhaupt erst etwas in Bewegung setzt

Und dann begegnete mir noch ein gelöster Knoten. Für mich braucht dieses Bild kaum eine große Erklärung. Was lange verwickelt war, darf sich lösen, was nicht mehr gebraucht wird, darf zurückbleiben. Und was neu entstehen möchte, darf seine eigene Zeit bekommen.

Wenn ich heute auf dieses besondere Wochenende bei den Heilquellen in Bad Homburg zurückblicke, möchte ich gar nicht entscheiden, welche Begegnung Zufall und welche ein Zeichen war. Für mich liegt die eigentliche Bedeutung darin, was all diese Augenblicke in mir ausgelöst haben.

Sie haben etwas gespiegelt, das längst zu meinem Leben gehört. Meine Herkunft, meine Ahnen, meine Verbindung zu den Engeln, meine Beziehung, meine Arbeit, meine Wünsche, mein Bedürfnis nach Sicherheit und zugleich den Wunsch, etwas Eigenes wachsen zu lassen.

Vielleicht liegt genau darin für mich eine der schönsten Seiten der Spiritualität. Sie muss uns nicht sagen, was morgen passieren wird. Sie kann uns dabei helfen, bewusster wahrzunehmen, was heute bereits in uns vorhanden ist.

 

Mein Impuls für dich

 

Wenn dir etwas begegnet, das dich auf besondere Weise berührt, musst du nicht sofort fragen: „Ist das ein Zeichen?“ Du könntest dich stattdessen fragen: „Warum berührt mich gerade das?“

Eine Feder kann eine Erinnerung auslösen, ein Baum kann uns unsere Wurzeln bewusst machen, ein Tier kann uns an etwas erinnern, das wir selbst gerade brauchen. Auch eine unerwartete körperliche Wahrnehmung kann uns dazu bringen, einen Ort bewusster wahrzunehmen. Und sogar ein Satz auf einem vorbeifahrenden Transporter kann plötzlich etwas ausdrücken, das längst in unserem Inneren arbeitet.

Du musst dafür nicht alles erklären können. Bleib mit den Füßen auf der Erde und mit dem Herzen offen für den Himmel. Denn manches darf Wurzeln haben und trotzdem Flügel bekommen. Und manches braucht Zeit, bevor aus einem kleinen Kern etwas Größeres wächst. Vielleicht nimmt das Glück genau dann Fahrt auf, wenn wir aufhören, es zu erzwingen, und unserem eigenen Weg erlauben, sich Schritt für Schritt zu entwickeln.

Eigentlich dachte ich, damit wäre die Geschichte dieses Wochenendes für mich beendet, doch beim Schreiben blieb ich ausgerechnet an einem einzigen Wort hängen:

 

Wurzeln

 

Dieses Wort führte mich plötzlich weit weg von den Heilquellen und viele Jahre zurück. Zu einem Menschen, zu einem vertrauten Ort und zu Erinnerungen, deren Bedeutung mir heute noch einmal auf eine ganz andere Weise bewusst geworden ist.

Dabei habe ich etwas erkannt, das mich selbst berührt hat: Wir können glauben, eine Zeit unseres Lebens längst hinter uns gelassen zu haben und eines Tages feststellen, dass ein Teil davon die ganze Zeit ganz nah bei uns geblieben ist. Mehr möchte ich heute noch nicht erzählen.

 

Nur einen Namen lasse ich hier: Oma Adelheid.

 

Warum ausgerechnet sie mich beim Nachdenken über meine Wurzeln wieder eingeholt hat und weshalb Vergangenheit und Gegenwart dabei auf eine für mich ganz besondere Weise zusammentreffen, erzähle ich euch im nächsten Gedanken der Woche.

Und wenn dieser neue Gedanke erscheint, wird der heutige seinen Platz in meiner Engelsherz-Chronik finden. Dort bewahre ich meine vergangenen Gedanken der Woche auf, damit sie nicht verschwinden, sobald ein neuer hinzukommt. Sie dürfen nachgelesen und auch später wiederentdeckt werden. Denn mit jedem Gedanken entsteht ein weiteres kleines Stück meines Weges und damit auch ein Stück Engelsherz.

Denn manche Geschichten enden nicht dort, wo wir uns verabschieden. Ihre Spuren führen weiter und manchmal entdecken wir erst viele Jahre später, wohin. 

 

 

Und zum Schluss ein kleines Dankeschön an meinen Lebenspartner Arne. Schön, dass wir dieses besondere Wochenende gemeinsam erleben durften und du an meiner Seite warst, auch in den Augenblicken, die wir beide intensiv, mit guten Gesprächen und mit viel Zeit und Ruhe wahrgenommen haben. Genau das hat diese Reise für mich noch wertvoller gemacht.


 

Engelsherz - Gedanke

Den  Impuls für die aktuelle Woche findest du auf der Engelsherz - Zeichen & Gedanken der Woche  Seite.

Jede Woche entsteht dort ein neuer Impuls für dich.