Nach der Verdunkelung geschah etwas, das mir ein kleines Stück Zuversicht zurück gab

Veröffentlicht am 14. August 2026 um 09:40

Dieser Beitrag knüpft an meinen sehr persönlichen Beitrag an:  Kurz vor der Sonnenfinsternis zeige ich euch auch meine andere Seite 

Dort habe ich euch von meinen Tränen, meinen Zweifeln und meinen Gedanken rund um Engelsherz erzählt. Heute möchte ich euch mitnehmen in das, was danach geschah, denn manchmal verändert sich innerhalb eines einzigen Tages mehr, als man zunächst erwartet.

Am Mittwochabend sollte dann die Sonnenfinsternis stattfinden, über die ich mich vorher noch so intensiv informiert und auch hier auf Engelsherz geschrieben hatte. Eigentlich wollte ich sie natürlich selbst erleben, doch als es so weit war, lag ich im Bett. Ich hatte an diesem Tag so viel geweint und war innerlich so traurig, dass ich überhaupt keine Lust mehr hatte aufzustehen und nach draußen zu gehen. Auch die bevorstehende Verdunkelung fühlte sich in diesem Moment für mich anders an als noch zuvor. Angst war es nicht. Es war eher ein gewisser Respekt davor und das Gefühl, dass ich diese Dunkelheit an diesem Abend nicht auch noch bewusst miterleben wollte. Für diesen Tag war einfach genug Dunkelheit in meinen Gedanken gewesen.

Meine Tochter Michelle wusste aber, wie sehr mich die Sonnenfinsternis zuvor beschäftigt hatte, und machte für mich Fotos. So konnte ich diesen besonderen Moment später doch noch sehen, nur eben auf eine andere Art. Als ich ihr Foto betrachtete, musste ich wieder an den Satz denken, mit dem ich meinen gestrigen Beitrag beendet hatte:

 

„Auch wenn sich etwas für einen Moment vor unser Licht schiebt, ist das Licht selbst noch immer da.“

 

Und plötzlich konnte ich genau das auf ihrem Foto sehen. Ein Teil der Sonne ist verdeckt, aber ihr Licht ist nicht verschwunden. Sie strahlt weiter. Heute, zwei Tage später, bekommt dieses Bild für mich noch einmal eine ganz persönliche Bedeutung.

Meine Traurigkeit ist zwar immer noch nicht vollständig verschwunden, da der Mittwoch in mir immer noch nachwirkt und ich merke, dass manche Gedanken und Gefühle nicht einfach nach ein oder zwei Nächten vorbei sind. Aber es fühlt sich heute schon etwas anders an. Die Traurigkeit und die Zweifel sind nicht mehr so stark wie gestern und vorgestern und dazwischen ist wieder ein kleines Stück Zuversicht entstanden.

Ich finde, auch das gehört zum Leben. Wir müssen nach einem schwierigen Tag nicht morgens aufstehen und plötzlich wieder voller Kraft und Freude sein. Gefühle brauchen ihre Zeit, sie dürfen nachwirken und uns noch ein Stück begleiten, ohne dass wir deshalb stehen bleiben. Das Dunkle muss nicht erst vollkommen verschwunden sein, bevor wieder etwas Helles dazukommen darf.

Und genau in diese Stimmung hinein begann heute mein Tag mit einer Begegnung, die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Auf meinem frühen Weg zur Arbeit begegneten mir zwei Füchse. Einer befand sich auf der linken Seite und lief zurück und der andere saß mitten auf meiner Fahrbahn. Er blieb dort einen Moment sitzen und schaute mich direkt an. Anschließend lief er auf der rechten Seite nach vorne auf dem Bürgersteig weiter.

Der Fuchs steht für mich spirituell für Aufmerksamkeit, Intuition, Wachsamkeit und dafür, seinen Weg mit Bedacht zu gehen. Besonders die unterschiedlichen Richtungen der beiden Tiere blieben mir im Gedächtnis. Einer ging zurück, der andere saß direkt auf meinem Weg, schaute mich an und ging anschließend nach vorne. Für mich entstand daraus eine ganz einfache Frage:

 

Was darf hinter mir bleiben und wohin möchte ich weitergehen?

 

Natürlich weiß ich auch ganz bodenständig, dass Füchse gerade in den frühen Morgenstunden unterwegs sind und Straßen überqueren, aber für mich endet die Betrachtung dort nicht. Spiritualität gehört zu meinem Leben und ist für mich in vielen kleinen Momenten präsent. Deshalb nehme ich solche Begegnungen zuerst auch mit meinem spirituellen Empfinden wahr und schaue anschließend genauso mit meinem bodenständigen Blick darauf.

Wer meinen Engelsherz-Blog schon eine Weile verfolgt, kennt solche Erlebnisse von mir. Ich habe bereits über besondere Begegnungen mit Schmetterlingen und anderen Tieren, über Zeichen und über Momente geschrieben, die genau zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben kamen. Für andere Menschen können das Zufälle sein, für mich persönlich fühlt sich manches davon nicht wie Zufall an. Ich glaube daran, dass es im Leben Begegnungen und Augenblicke gibt, die uns genau dann erreichen, wenn wir sie brauchen. Ob man das Schicksal, Fügung, Zeichen oder Spiritualität nennt, darf jeder für sich selbst entscheiden.

Ich lebe diese Spiritualität und sie gehört zu mir. Gleichzeitig verliere ich deshalb nicht den Blick für das wirkliche Leben. Für mich bedeutet Spiritualität nicht, vor der Realität davonzulaufen oder in allem unbedingt ein Zeichen finden zu müssen. Sie hilft mir vielmehr dabei, meinen Alltag bewusster wahrzunehmen, über Situationen nachzudenken und manchmal einen anderen Blick auf das zu bekommen, was mich gerade beschäftigt. Genau diese Verbindung zwischen Spiritualität und Bodenständigkeit ist ein wichtiger Teil von Engelsherz.

Und so sehe ich auch die Füchse von heute Morgen. Ich kann nicht wissen, weshalb sie genau in diesem Augenblick meinen Weg gekreuzt haben, aber ich weiß, was diese Begegnung in mir ausgelöst hat. Nach meinen Zweifeln von dem Sonnenfinsternistag erinnerte mich der Fuchs, der mich anschaute und anschließend nach vorne weiterging, daran, meinen eigenen Blick ebenfalls wieder ein Stück nach vorne zu richten. Aber diesen Weg muss ich heute noch nicht vollständig kennen.

Und heute Morgen kam noch etwas dazu, das überhaupt keiner spirituellen Deutung bedurfte, sondern ganz real und mitten aus dem Alltag kam. Mein Lebensgefährte Arne trägt heute bei seiner Arbeit wieder sein Engelsherz-Shirt. Zwei Mitarbeiter aus dem Werk kamen mit ihren Handys zu ihm. Beide hatten meine Website geöffnet. Sie waren durch den Schriftzug auf seinem T-Shirt neugierig geworden und wollten wissen, was Engelsherz eigentlich ist. Allein das hat mich gefreut. Da sehen zwei Menschen einen Namen auf einem T-Shirt, werden neugierig, suchen danach und landen auf meiner Website. Genau auf der Website, über die ich mir einen Tag zuvor noch so viele Gedanken gemacht hatte. Und dann bekam ich über Arne noch diese Rückmeldung, von diesen lieben Menschen :

 

„Eine ganz tolle Werbung, die du da trägst. Macht neugierig, aber ist nicht aufdringlich. Sehr gut!! Und schöne Grüße an Tanja, eine mega tolle Website und sehr interessante Themen!! Weiter so!!!!“

 

Diese Worte haben mich heute sehr berührt, nicht, weil dadurch plötzlich alle meine Zweifel verschwunden sind. Wie ich schon geschrieben habe, bin ich immer noch etwas traurig und der Mittwoch wirkt weiterhin in mir nach, aber diese Menschen wussten überhaupt nichts davon. Sie wussten nichts von meinen Tränen, nichts von meinen Zweifeln und nichts davon, dass ich mich gefragt hatte, ob meine Website überhaupt gesehen wird und ob das, was ich dort mit so viel Herz hineinbringe, andere Menschen erreicht. Sie wussten auch nichts von meinem Blogbeiträgen über die Sonnenfinsternis und trotzdem kam ausgerechnet heute diese Rückmeldung bei mir an.

Für mich sind das diese kleinen Momente im Leben, die ich nicht übersehen möchte. Zwei Menschen haben meine Website entdeckt, sich damit beschäftigt und anschließend etwas Positives darüber gesagt. Das beantwortet natürlich nicht alle meine Fragen und bedeutet auch nicht, dass nun plötzlich alles anders ist, aber es hat etwas geschafft, das ich heute gebraucht habe:

 

Zwischen all der Traurigkeit konnte ich wieder ein kleines Stück Zuversicht spüren.

 

Wenn ich nun noch einmal an die Sonnenfinsternis zurückdenke, bekommt sie für mich dadurch eine ganz andere Bedeutung. Eine Sonnenfinsternis dauert nicht ewig. Etwas schiebt sich vor das Licht und für eine gewisse Zeit verändert sich unser Blick darauf, doch die Sonne selbst hört deshalb nicht auf zu leuchten. Unser Leben funktioniert natürlich nicht genauso. Sorgen verschwinden nicht innerhalb weniger Minuten und ein schwieriger Tag löst sich nicht automatisch am nächsten Morgen auf. Das merke ich gerade selbst, trotzdem können wir etwas aus diesem Bild mitnehmen:

 

Eine Verdunkelung ist nicht das Ende des Lichts.

 

Vorgestern lag ich traurig in meinem Bett und wollte die Verdunkelung selbst gar nicht mehr sehen. Meine Tochter hielt sie für mich auf einem Foto fest. Heute Morgen begegnet mir ein Fuchs, der direkt auf meinem Weg sitzt, mich anschaut und anschließend nach vorne weitergeht. Später entdecken zwei Menschen Engelsherz durch ein T-Shirt und öffnen meine Website und dann erreicht mich eine Rückmeldung zu genau dem, woran ich zuvor gezweifelt habe.

Für mich persönlich steckt darin mehr als nur eine Aneinanderreihung kleiner Zufälle. Genau solche Momente sind es, durch die sich Spiritualität in meinem Alltag immer wieder zeigt. Nicht abgehoben und nicht losgelöst vom wirklichen Leben, sondern mittendrin und genau das möchte ich auch euch mitgeben. Wenn ihr gerade selbst an etwas zweifelt, das euch eigentlich sehr am Herzen liegt, dann trefft nicht unbedingt an eurem dunkelsten Tag die Entscheidung, alles aufzugeben. Gebt euch Zeit, lasst eure Gefühle zu. Es ist in Ordnung, wenn am nächsten Morgen noch nicht wieder alles gut ist.

Schaut trotzdem wieder ein kleines Stück nach vorne und achtet auf die kleinen Dinge. Auf eine Begegnung, auf ein Tier, das euren Weg kreuzt, auf ein unerwartetes Wort oder auf einen Menschen, der euch zeigt, dass das, was ihr tut, durchaus gesehen wird. Was ihr darin erkennt und ob es für euch eine spirituelle Bedeutung hat, entscheidet allein ihr. Manchmal kann schon ein einziger solcher Moment dabei helfen, die eigene Situation wieder aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Wenn ihr gerade selbst an einem Punkt steht, an dem ihr euch einen persönlichen Impuls oder eine Begleitung wünscht, findet ihr auf Engelsherz verschiedene Möglichkeiten. Meine Seelenbotschaften und Kartenlegungen können euch dabei unterstützen, eure eigene Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mit meiner Raumharmonisierung widme ich mich dagegen den Räumen, in denen wir leben oder arbeiten, und dem Wunsch, dort wieder mehr Wohlbefinden und Harmonie entstehen zu lassen. Auch meine weiteren Angebote findet ihr hier auf Engelsherz. Die hervorgehobenen Begriffe könnt ihr direkt anklicken und gelangt so zu den jeweiligen Seiten.

 

Vorgestern schrieb ich:

„Auch wenn sich etwas für einen Moment vor unser Licht schiebt, ist das Licht selbst noch immer da.“

Heute möchte ich diesen Gedanken weiterführen:

Wir müssen das Dunkle nicht sofort vertreiben. Es darf noch ein Stück da sein, während gleichzeitig schon wieder etwas Helles seinen Platz findet. Nur weil wir unser Licht für einen Moment nicht sehen können, bedeutet das nicht, dass es verschwunden ist. Manchmal braucht es einfach ein wenig Zeit, bis wir es wieder erkennen können.

 

WhatsApp-Nachricht von Arne mit einer positiven Rückmeldung zu Engelsherz und meiner Website.

 

Diese Nachricht möchte ich euch zum Abschluss noch zeigen. Sie war heute einer dieser kleinen Momente, die mir gezeigt haben, dass es sich lohnt, meinen Weg weiterzugehen.

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